zgoll: Ein Quentchen mehr an Fantasie

Ob Future Workplace, Testkabinen für Schnelltests, Telepräsenz-Roboter oder Holo-Boxen – zgoll: erfüllt Kunden jeden noch so ausgefallenen Wunsch für Arbeitsplätze und Besprechungsräume in einer hybriden Arbeitswelt.
Michael Zgoll ist Gründer und Geschäftsführer von zgoll: (© Detlef Ilgner)
Michael Zgoll ist Gründer und Geschäftsführer von zgoll: (© Detlef Ilgner)
„Wir sind angetreten, um aus den Meetingräumen unserer Kunden durch den sinnvollen Einsatz von modernster Technik inspirierende Collaboration-Lösungen zu gestalten“, sagt Michael Zgoll, Gründer und Geschäftsführer von zgoll:. Durch die veränderte Arbeitswelt in und auch nach der Corona-Zeit sind die Anforderungen an die Bürokonzepte vieler Kunden des Familienbetriebs aus Korschenbroich in dramatischem Wandel. „Unser interdisziplinäres IT- und Raumgestaltungs-Know-how sorgt dafür, dass wir optimal darauf reagieren können, und macht uns einzigartig in der Branche“, so Zgoll. Technik intuitiv auf die Arbeitsprozesse der Kunden abzustimmen ist schon lange eine wichtige Kernkompetenz des 28-köpfigen Teams von zgoll:. Dieser Tradition verpflichtet gestaltet zgoll: daher aktuell u.a. hybride Bürokonzepte mit Möglichkeiten zum Reservieren von Arbeitsplätzen, Mitarbeiter-Informationssystemen und intelligenten Gebäudefunktionen. Das Team investiert auch viel Zeit in die gemeinsame Produktentwicklung mit Büromöbelherstellern und bildet als zertifizierter Anbieter Architekten bei der Planung von Videokonferenzräumen weiter.

Partner der Deutschen Telekom

Die Mitarbeiter von zgoll: sind u.a. als Partner der Deutschen Telekom am Aufbau neuer Arbeitswelten und IT-Strukturen beteiligt. „Projekte, bei denen aus der Beziehung Kunde und Dienstleister ein gemeinsames Projektteam wird, das an einem Strang zieht, sind für uns am schönsten“, sagt Zgoll. Von Collaboration-Software und -Lösungen für kleine Videokonferenzräume im Mittelstand bis hin zu kompletten Future-Workplace-Konzepten für Großunternehmen oder der Konferenzraumplanung und Realisierung für Neubauprojekte ist an individuellen Wünschen von Kunden alles dabei. Einen Branchenschwerpunkt hat das bundesweit tätige Familienunternehmen nicht. Typische Kunden sind beispielsweise Anwaltssozietäten mit 20 Mitarbeitern, aber auch große Konzerne u.a. aus dem Automobilbereich. Im Besprechungsbereich haben Projekte typischerweise einen Vorlauf von drei bis zu sechs Monaten und können je nach Komplexität bis zu zwölf Monate dauern. Im Bereich des Inspired Workplace kann das Team schneller reagieren. Erste Bausteine installieren die Spezialisten innerhalb von drei bis fünf Tagen.

Räume für Konferenzen optimieren

Der tatsächliche Homeoffice- und damit Videokonferenz-Bedarf ist zwar für jedes Unternehmen unterschiedlich. Aber jede Firma muss sich damit auseinandersetzen. Typische Fragen, die laut zgoll: auftreten, sind beispielsweise: Wenn es weniger feste Schreibtische gibt, wie finden Mitarbeiter ihren Schreibtisch? Wie können Mitarbeiter diesen buchen? Wie sorge ich dafür, dass dieser Vorgang datenschutzkonform ist? Es sei nicht damit getan, irgendwo eine Box hinzustellen, in der Videokonferenzen möglich sind. Dahinter steckt ein hochgradig vernetztes Konzept aus Arbeitsprozessen, Büro- und Möbelkonzepten, unterstützt durch intelligente IT. „Das Verrückte dabei ist, dass die meisten Unternehmen vieles davon schon vorhalten, aber als einzelne Insellösungen und nicht als kombinierte Landschaft“, ergänzt Michael Zgoll. Unter „Inspired Workplace“ versteht der Experte eine Arbeitswelt, in der alle Funktionalitäten nahtlos verknüpft sind. Über Webex-Konzepte von zgoll: können Firmen beispielsweise Informationen, Bilder und Arbeitsprozesse in Chatgruppen organisieren, diese direkt über das Handy auf einem interaktiven Whiteboard anzeigen und daran weiterarbeiten. Am Ende wird das Ergebnis laut Zgoll automatisch auf allen Geräten gespeichert, da die Sensoren per Ultraschall miteinander kommunizieren. Was alles technisch möglich ist, können Kunden im firmeneigenen Experience Center „Blecherhof“ in Korschenbroich als Best Practice ausprobieren. Zgoll: startet zum 1. Juni ein zweites Experience Center in Herrenberg bei Stuttgart auf der Fläche des Möbelherstellers Walter Knoll. Ab Mitte Mai wird der Blecherhof Mitarbeitern, Kunden und Gästen auch als offizielles Corona-Testzentrum dienen. „Wir wollten gerne die Stadt in der Corona-Pandemie unterstützen“, sagt Michael Zgoll. „Wir testen ohnehin alle Mitarbeiter und Kunden und als offizielles Testcenter können diese ihre Tests auch offiziell nutzen“, so Zgoll.

Testkabinen für Schnelltests

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Firma ihren Kunden so vor Ort zeigen kann, wie sie an ihren eigenen Firmensitzen die Tests für Mitarbeiter professionalisieren und automatisieren können. Zgolls Team entwickelt gerade mit einem Hersteller Raum-in-Raum-Systeme speziell für den Einsatz als Videokonferenz–Zelle im Open Space. „Genau dieses System werden wir auch für unsere Testboxen im Bürger-Testzentrum einsetzen. Für eine solche Flexibilität sind die Boxen ja gedacht“, erklärt Zgoll. Diese müssen online buchbar sein, akustisch sehr gut konzipiert sowie be- und entlüftbar sein. Es sollte auch möglich sein, diese sauber zu entkeimen, wenn sie im Laufe des Tages von mehreren Personen genutzt werden. Diese Zellen können beispielsweise im Empfangsbereich zum Einsatz kommen oder flexibel in anderen Abteilungen genutzt werden. Sie verfügen über eine Applikation, der berührungslos die Temperatur misst. Die Box selbst verfügt über eine App, über die Mitarbeiter online Termine buchen und mit einem QR-Code einchecken können. Über ein digitales Display werden die Mitarbeiter dann aufgerufen. Während des Tests schaltet sich die Glasscheibe automatisch auf undurchsichtiges Milchglas. Das offizielle Testergebnis erhält der Mitarbeiter anschließend in der App. „Das Schöne ist dabei, dass der gesamte Vorgang ohne persönliche Daten funktioniert“, freut sich Michael Zgoll.

Experimente mit Holo-Boxen

Derzeit beschäftigen sich Zgoll und sein Team auch mit dem Potenzial von Augmented Reality und künstlicher Intelligenz für moderne Firmenkommunikation. „Wir bauen gerade ein YouTube-Fernsehstudio in den USA mit einer sogenannten Holo-Box auf“, erzählt Zgoll. Die Holo-Box ist eine Scheibe, über die der Mensch, der beispielsweise zu einem Interview geladen wird, in Lebensgröße in die Runde projiziert wird. Zuschauer erkennen meist erst auf den zweiten oder dritten Blick, dass diese Person nur virtuell anwesend ist. Diese Technik werden Kunden ab Ende Mai auch im Blecherhof testen können. Der Telepräsenz-Roboter AVA ist am Blecherhof bereits im Einsatz. Mitarbeiter können sich von zu Hause virtuell auf diesen Roboter aufschalten und sich so frei in den Firmenräumen bewegen und sich mit den Kollegen unterhalten.

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Ausgabe 02/2021

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