Unternehmer-Initiative Niederrhein: Porsche Zentrum unterstützt Hilfswerk

Netzwerk hat neues Firmen-Mitglied
Kattrin Kraft (l.) und Martin Beyel (r., beide UI), Miriam Colonna (2.v.l.) und Angela Zeithammer (2.v.r., action medeor), Thomas Küch (Tölke & Fischer) (Foto: Thomas Bocian)
Kattrin Kraft (l.) und Martin Beyel (r., beide UI), Miriam Colonna (2.v.l.) und Angela Zeithammer (2.v.r., action medeor), Thomas Küch (Tölke & Fischer) (Foto: Thomas Bocian)
Die Unternehmer-Initiative Niederrhein (UI) für action medeor e.V. ist seit November 2018 um ein Mitglied reicher. Das in Willich ansässige Porsche Zentrum wird sich zukünftig für Europas größtes Medikamentenhilfswerk einsetzen und sich in die Arbeit der UI einbringen. „Nachdem wir die Unternehmer-Initiative Niederrhein für action medeor e.V. auf einem Unternehmerabend ganz persönlich kennenlernen durften, sind wir begeistert von dem Engagement und der Professionalität, mit der action medeor dringend benötigte Hilfe in alle Regionen der Erde bringt. Deshalb freuen wir uns sehr, einen kleinen Beitrag dazu leisten zu können“, so Thomas Küch, Leiter Organisationsentwicklung der Autohausgruppe Tölke & Fischer. Die regionale Nähe zwischen Willich und dem Sitz von action medeor in Tönisvorst machte die Entscheidung für das Unternehmen leicht. So konnte Thomas Küch sich vor Ort von der Arbeit des Medikamentenhilfswerks überzeugen und hat die Sicherheit, dass die Spenden auch tatsächlich dort ankommen, wo sie am dringendsten benötigt werden. „Langfristige Partner, auf deren Hilfe wir auch losgelöst von akuten Katastrophen zählen können, sind für action medeor von großem Wert und helfen uns dabei auch Opfer der Krisen und Katastrophen zu versorgen, die längst aus dem Blick der Medien verschwunden sind“, so Bernd Pastors, Vorstandssprecher bei action medeor. Unternehmen wie das Porsche Zentrum Willich machen es zum Beispiel möglich, Medikamentenhilfe im Jemen zu leisten – dort ist die Situation, ausgelöst durch einen anhaltenden Bürgerkrieg, unverändert dramatisch. Es herrscht eine große Hungersnot und die medizinische Versorgung ist nahezu vollständig zusammengebrochen. Etwa 22 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.
Ausgabe 10/2018