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Haben die Digitalisierung fest im Blick (v.l.): Guido Burchartz, Elke Vohrmann, Sylvia Becker und Thomas Müller

Netzwerkabend

Unternehmen diskutieren Digitalisierung



Die gesellschaftliche und soziale Verantwortung von Unternehmen im Rahmen der Digitalisierung stößt in vielen Betrieben auf großes Interesse. Das zeigte ein Netzwerkabend, zu dem das CSR-Kompetenzzentrum des Rhein-Kreises Neuss mit der Alnamic AG in Neuss eingeladen hatte. CSR steht für Corporate Social Responsibility und damit für verantwortungsvolle und nachhaltige Unternehmensführung im Hinblick auf Arbeitsplatz, Markt, Gemeinwesen und Umwelt. Kreisdirektor Dirk Brügge und Sylvia Becker, Leiterin des CSR-Kompetenzzentrums, begrüßten zahlreiche Gäste aus Dienstleistung, Handwerk, öffentlichem Dienst und Handel. „Alles was zu digitalisieren ist, wird digitalisiert“, sagte Thomas Müller, Vorstandsvorsitzender der Alnamic AG. Die Frage sei also nicht, ob, sondern wann ein Prozess digitalisiert werde. Und nur wer sich rechtzeitig mit den Chancen und Risiken befasse, werde die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit treffen können. Für die nachhaltige Digitalisierung ihrer Prozesse benötigen die Betriebe allerdings die richtigen Werkzeuge, erläuterte Guido Burchartz, Prokurist und Verantwortlicher für die Industrie 4.0. Anhand von Beispielen zeigte er, wie dies umsetzbar ist. Der Bogen wurde dabei von Logistikanwendungen auf Basis des „Internet der Dinge“ bis hin zur schnellen Entwicklung von Geschäftsanwendungen auf der Basis sogenannter „PowerApps“ gespannt. Als CSR-Expertin erläuterte Elke Vohrmann, wie Digitalisierung und CSR in die Praxis eingebunden werden können und welche finanziellen Möglichkeiten der Förderung kleine und mittlere Unternehmen dabei in Anspruch nehmen können.

Ausgabe 02/2018