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Stadtdirektor und EWMG-Geschäftsführer Dr. Gregor Bonin, Horst Peter Vennen, Vorsitzender des Aufsichtsrats, und Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der Geschäftsführung (v.l.)

Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach

Jahrespressekonferenz

In Mönchengladbach entsteht neuer Wohnraum



Auf der Jahrespressekonferenz der Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach (EWMG) Anfang Mai zog die Führung ein positives Fazit. Die stabile wirtschaftliche Situation des Unternehmens sorgt für langfristige Perspektiven. Im gesamten Stadtgebiet entstehen neue Baugebiete. Das Betriebsergebnis erhöhte sich mit 2,7 Millionen Euro um 1,2 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. „Wir befinden uns in wirtschaftlich stabilem Fahrwasser“, erläuterte Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der Geschäftsführung. 2017 kaufte die Entwicklungsgesellschaft Flächen für insgesamt 3,7 Millionen Euro (Vorjahr: 4,6 Millionen Euro). Die Gesamtsumme der Verkäufe belief sich im vergangenen Jahr auf rund 13,4 Millionen Euro (Vorjahr: 17 Millionen Euro). „Die Nachfrage nach Wohnraum in Mönchengladbach ist ungebrochen hoch“, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Horst Peter Vennen. Interessenten werden in vielen Stadtteilen fündig. Neue Wohnquartiere in Rheindahlen und Hardt sollen noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Weitere Baugebiete sind im gesamten Stadtgebiet in der Planung. So wurde bspw. ein 11.000 Quadratmeter großes Areal am Brückensteg in Lürrip kürzlich an einen Investor vergeben, der dort ein Wohnquartier mit 31 Einfamilien- und Doppelhäusern realisiert. Mitten in der Stadt entstehen zudem rund 2.500 Wohnungen für Menschen aller Einkommensklassen sowie Raum für ergänzende Nutzungen wie Kitas oder Dienstleistungen. Neben dem Grundstücksgeschäft ist die Entwicklungsgesellschaft auch bei der Verwaltung städtischer Großprojekte erfolgreich. So laufe beispielsweise das Karstadt-Objekt mit dem Shopping Center im Erdgeschoss hochprofitabel, wie Schückhaus berichtete. 2017 konnte die letzte freie Gewerbefläche vermietet werden. Darüber hinaus füllt sich das Vitus Center – noch im Mai soll das Stadtarchiv in das Gebäude einziehen.

Ausgabe 04/2018