Schrammen Architekten BDA: Im Einklang mit dem Menschen

Das Architekturbüro Dr. Schrammen gestaltet Lebens- und Arbeitsräume für den demographischen und digitalen Wandel.
Schillerquartier aus der Vogel-Perspektive
Schillerquartier aus der Vogel-Perspektive
Ob Wohnungsbau, Gewerbeobjekt oder Industrieanlage, im Wettbewerb der Städte und Regionen um Unternehmen und Einwohner bestimmen Architekten und Planer die Gestaltung unserer Lebens- und Arbeitsräume. Sie entwerfen unsere Schulen, planen Stadtteile sowie Wohnquartiere und schaffen mit ihren Ideen und Ausführungen ein angenehmes Klima moderner Architektur. Ganz im Sinne dieser Aufgabe verstehen sich Schrammen Architekten BDA als kompetenter Partner für anspruchsvolles und zeitgemäßes Bauen. „Das Spektrum unserer Architekturleistungen ist breit angelegt“, sagt Geschäftsführer Dr. Burkhard Schrammen. „Wir erschaffen zeitgemäße Architektur für Menschen. Unsere zukunftsorientierten Konzepte richten sich dabei sowohl am demographischen Wandel als auch an der vorschreitenden Digitalisierung im Wohn- und Arbeitsumfeld aus.“ Der Architekt und Stadtplaner hat in jungen Jahren über ein Praktikum seine Passion für die vielen Facetten der Architektur entdeckt. Daraufhin folgten Studium und Promotion an der RWTH Aachen – samt Assistenz bei Professor Fritz Eller am Lehrstuhl für Entwerfen von Hoch- und Industriebauten, Arbeitsstättenbau und Institut für Schulbau. Ende der 80er gründete Dr. Schrammen das Architekturbüro im heimischen Mönchengladbach. „Damals gab es noch zwei deutsche Staaten, kein Internet, und in Düsseldorf wurde gerade der neue Landtag fertig“, so Dr. Schrammen. Seitdem ist das Büro beständig gewachsen und beschäftigt heute rund 45 Mitarbeiter. Auch sind die Gladbacher seit 2010 mit einer Niederlassung in der Landeshauptstadt vertreten. Der Schwerpunkt der Leistungen liegt auf dem Wohnungsbau, dicht gefolgt von Gewerbe- und Bürohausbau. Auftraggeber sind private ebenso wie öffentliche Bauherren und Unternehmen. In der Metropolregion Rhein-Ruhr überzeugen die Niederrheiner mit maßgefertigten Konzepten und wurden schon in zahlreichen Architekturwettbewerben mit Auszeichnungen bedacht. Im Mai feierte das Architekturbüro sein 30-jähriges Firmenjubiläum. „Mittlerweile haben wir mehr als 1.000 Projekte geplant, gebaut oder umgebaut“, so Dr. Schrammen, der zusammen mit seinem Team diesen Moment ebenfalls dazu nutze, den Stellenwert von Architektur zu reflektieren. Qualität, Haltung und Verantwortung gegenüber der Gesellschaft Im Vergleich zu damals ist alles genau gleich und doch vollkommen anders. „Gleich ist es, weil Architektur mit Qualität, Haltung und Verantwortung der Gesellschaft gegenüber zu tun hat“, erklärt Dr. Schrammen. „So habe ich meine Aufgabe damals verstanden und so verstehe ich sie heute. Zuhören, verstehen, beraten und die Bedürfnisse des Bauherrn in Architektur übersetzen – das ist heute wie vor 30 Jahren unser Tagesgeschäft.“ Gleich geblieben ist auch der ästhetische Anspruch der Moderne, der stark von den klarenFormen des Bauhaus geprägt ist. Vollkommen anders ist es, weil es heute deutlich schwieriger ist, dieser Aufgabe gerecht zu werden. „Traditionell war der Architekt Generalist, der die Verantwortung von der ersten Idee bis zur Übergabe trug“, so Dr. Schrammen weiter. „Auch hat mit Einzug der Digitalisierung die Komplexität von Architektur zugenommen.“ Der Architekturjournalist Olaf Winkler beschreibt diese Komplexität wie folgt: „Bauherrenschaften sind unübersichtlicher geworden. Anspruchsvollere Technologien, die mit der Digitalisierung ebenso zusammenhängen wie etwa mit energetischen Fragestellungen, führen zu umfangreicheren Planungsteams mit ausgewiesenen Expertisen; Koordination ist ebenso wichtig wie das Entwerfen selbst.“ Das Quartier kennt keine Grenzen Konkret bedeute das, dass Architektur wirtschaftlich, pragmatisch und vor allem baubar sein muss. „Zeitgemäße Architektur knüpft an der Moderne an“, so Dr. Schrammen, „hat aber auch die Aufgabe, Dinge zu vereinfachen, Unklarheiten wegzuräumen und eine Sinnvolle und funktionell orientierte Wichtung der Baumasse zu schaffen. Zudem sollten innovative Arbeitskonzepte integriert werden.“ Ein schönes Beispiel dafür ist die Büroerweiterung der Vanderlande Industries. „Hier schaffen wir für die Mitarbeiter Büros mit Freiraum in einer digitalisierten Arbeitswelt“, beschreibt Dr. Schrammen. „Es entstehen Meeting Points, Chill-Out-Zonen, Think Tanks, Cafébereiche und Besprechungsräume.“ Dazu erweitert Vanderlande das vorhandene Bürogebäude um einen zweigeschossigen Neubau. Zudem werden Teile des Bestandsgebäudes umgebaut und ausgeweitet. „Die offene Bürostruktur vereint Arbeitsplätze mit Kommunikations-, Pausen- und Ruhezonen“, erklärt Dr. Schrammen. „Während die Arbeitsplätze stringent orthogonal angeordnet sind, ist diese Struktur in der Mittelzone in freie Formen aufgelöst. Dort können die Mitarbeiter besonders aktiv zusammenarbeiten und sich austauschen.“ Als Gegenpol zur Rationalisierung der Arbeitswelt stehen bewusst die Emotionen der Menschen im Mittelpunkt des Entwurfs. Ein anderes Beispiel für zeitgemäße Architektur in der Stadt ist das Schillerquartier. Hier entsteht in unmittelbarer Nähe des Mönchengladbacher Hauptbahnhofs und des Gründerzeitviertels Eicken ein Innenstadt-Highlight mit Wohn- und Geschäftshäusern. Der Charme des Stadtviertels ist geprägt durch die Architektur der Gründerzeit, die Vielfalt der Bewohner sowie eine lebendige Kunst- und Kulturszene. Die neue Architektur greift diese Merkmale auf und übersetzt sie in eine moderne Sprache. „Es gibt keine durchgehende und in der Höhe durchgängige Bebauung. Alle Gebäude haben in der Höhe diverse Versprünge, die sich in die Umgebung einfügen“, sagt Dr. Schrammen. „Die Vielfalt des Viertels zeigt sich im auch im Nutzen der Bauten. Jedes der drei Gebäude hat neben den Wohnflächen unterschiedlich genutzte Flächen. Somit gibt es keine klare Abgrenzung. Die Mischung und das Miteinander stehen im Fokus. Quartiersentwicklung muss sich heutzutage an vielen Dingen orientieren. „Die gesellschaftliche Entwicklung, die zunehmende Mobilität, die unbegrenzte Reisemöglichkeit und insbesondere die Work-Life-Balance kann zu innovativen Konzepten führen“, weiß Dr. Schrammen. „Durch diese Veränderungen, im Zusammenspiel mit der fortschreitenden Digitalisierung, wird die stadträumliche Gestaltung und Architektur neu fokussiert, um für die Menschen bequemer zu werden. Eine großartige Herausforderung für eine qualitätsvolle Architektur mit einer anderen Mischung von Wohnen und Arbeiten, mit mehr Fahrrad und öffentlichem Nahverkehr. Der Standort kann so für die Menschen, die dort leben und arbeiten, eine Oase werden.“ Der Blick auf größere Wohnbauprojekte oder das Konzept der Smart Cities zeigt dies exemplarisch. „Sie schaffen eine Einheitlichkeit ohne Monotonie, sie laden zum Bewohnen ein und sie bauen die Stadt fort im Sinne jener räumlichen, gewachsenen Zusammenhänge, die der Architekt am Standort vorfindet“, resümiert Winkler. „So verbinden Projekte wie der Vituspark oder das Quartier am Eickener Markt in Mönchengladbach auf jeweils eigene Weise unterschiedliche Bauformen. Vor allem aber fügen sie die Bedürfnisse unterschiedlicher Nutzer von Jung bis Alt, von Singles über Familien bis zu generationsübergreifendem oder begleitetem Wohnen zusammen – in grünen, innerstädtischen Ensembles.“

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Ausgabe 08/2018

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