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Hohe Resonanz und Besucherzahl



7.397 Besucher kamen zur diesjährigen Messe für Straßen- und Tiefbau, der InfraTech, die vom 10. bis 12. Januar in der Messe Essen stattgefunden hat. Das ist eine Steigerung von 20 Prozent im Vergleich zur vorherigen Edition von 2016. Mit ihren vier Schwerpunkten „Tiefbau, Straßenbau und Wasserbau“, „Öffentliche Raumgestaltung“, „Verkehr und Mobilität“ sowie „Ver- und Entsorgung“ deckt die Veranstaltung die gesamte Bandbreite der Infrastruktur ab. Die Politik sandte gleich zur Messeeröffnung positive Signale an die Branche: NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst erklärte, dass dem Bundesland für die nächsten zwölf Jahre 20 Milliarden Euro an Bundesmitteln für Infrastrukturprojekte zur Verfügung stehen werden und kündigte eine Beschleunigung der Planungen an. Von den 218 Ausstellern (eine Steigerung von 20 Prozent) waren 100 bereits zum zweiten oder dritten Mal vertreten. Die InfraTech untermauerte außerdem ihren Ruf als Messe der Entscheider. 56 Prozent der Besucher hatten die Befugnis, bei neuen Ankäufen zu entscheiden – sehr zur Freude der Aussteller: „Hier treffen wir genau unsere Zielgruppen“, sagte Karlheinz Petri, Geschäftsführer der Instamak GmbH. Mit dem vom IKT – Institut für unterirdische Infrastuktur ausgelobten InfraTech-Innovationspreis wurde in diesem Jahr die Schirmspülung, ein Reinigungsverfahren für Trinkwasser-Rohrnetze der Gelsenwasser AG, auszgezeichnet. Der erstmals verliehene Nachwuchspreis für Studierende ging an Philipp Hensel für seinen Beitrag „Nachbehandlung im Anschluss an die Spurenstoffelimination durch Oxidation mit Ozon“. Auf großes Interesse stieß das vom IKT, dem Kirschbaum Verlag und der Kommunal Agentur NRW organisierte Vortragsprogramm zu infrastrukturellen Herausforderungen. Beim Symposium „Straßen- und Brückenerhaltung“ platzte das Auditorium etwa aus allen Nähten.Weitere Unternehmen und Verbände haben im Rahmen der InfraTech Fachtagungen veranstaltet.

Ausgabe 01/2018