Immobilien (Ausführung)

Malerbetrieb Mertzbach: Rund 70 Jahre Wohlfühl-Gestaltung

Das Mertzbach-Team ist bei Neubauten und Sanierungen gefragt.
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Malerbetrieb Mertzbach 11.07.2022 Anzeige
Geschäftsführer Hans-Jürgen Mertzbach mit seinem Sohn Christopher Mertzbach (© Frank Wiedemeier) | Daniel Boss

Das Team von Hans-Jürgen Mertzbach hat viel Erfahrung mit Verlust und Neuaufbau. Die Malerbetrieb Mertzbach GmbH hat ihren Sitz in Hückelhoven und damit nicht weit entfernt von der Abbruchkante des Tagebaus. „Im Zuge von Garzweiler II wurden bekanntlich viele Umsiedlungen nötig“, erzählt der Malermeister. „Viele Menschen verloren ihr altes Heim. Die Ortschaften wurden aufgegeben und abgebaggert.“ Dafür entstanden, in einiger Entfernung, neue Dörfer und Wohngegenden. Für ihre Bewohnerinnen wurden neue Schulen und neue Verwaltungsgebäude errichtet. „Um möglichst schnell wieder ein Heimatgefühl aufkommen zu lassen, mussten diese Immobilien besonders schön werden“, sagt Hans-Jürgen Mertzbach. Sein Betrieb darf von sich behaupten, dazu ein gutes Stück beigetragen zu haben. Ähnlich – und dann doch wieder ganz anders – war und ist die Situation nach der Flutkatastrophe vor rund einem Jahr. „Hier geht es vor allem um die Instandsetzung der teils stark beschädigten Gebäude“, so Hans-Jürgen Mertzbach. „Auch dabei helfen wir gerne tatkräftig mit.“ Mit viel Kompetenz und Erfahrung sorgt das Team bei der Außen- und Innengestaltung für einen hohen Nutzwert mit Wohlfühlcharakter.


25 Leute im Betrieb


Der Name Mertzbach steht seit fast 70 Jahren für regionales Malerhandwerk. Im kommenden Jahr kann der Betrieb den runden „Geburtstag“ feiern. Hans-Jürgen Mertzbach, der Mitte der 80er-Jahre den Meisterbrief erhielt, übernahm am 1. Januar 1992 den väterlichen Betrieb. Seitdem ist das Unternehmen stark gewachsen. Stand Sommer 2022 beschäftigt Mertzbach 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zwei Azubis gehören derzeit auch dazu. „Ausbildung ist uns sehr wichtig“, betont der Chef. Seine Frau Sabine unterstützt das Büroteam. Sohn Christopher, seit drei Jahren im Besitz des Meisterbriefs, plant die Baustellen mit. „Die Nachfolge ist also auch schon gesichert“, sagt Hans-Jürgen Mertzbach. Ans Aufhören denkt der 58-Jährige aber noch nicht. Dafür macht ihm die Arbeit viel zu viel Spaß. Außerdem wird heutzutage ja jeder Handwerker dringend gebraucht.
Die Mertzbachs sind sowohl im Neubau- als auch im Sanierungsbereich tätig. Privatkunden sind eher die Ausnahme. „Meistens arbeiten wir auf Baustellen für Mehrfamilienhäuser, Kindergärten, Seniorenheime und Krankenhäuser“, erzählt der Geschäftsführer. Beispiele für Großaufträge aus der jüngeren Vergangenheit sind rund 100 Wohnungen in Düsseldorf-Grafenberg oder das Hauptzollamt in Köln. Bis zu zwölf Baustellen parallel sind keine Seltenheit, sondern eher die Regel. Jetzt in den Sommerferien sind wieder viele Schulen dran. Klassenräume und Flure werden auf Vordermann gebracht: „Ferienzeit ist eben Malerzeit.“
Mit ihren 14 Transportern sind die Maler aus Hückelhoven im gesamten Rheinland, im Raum Aachen sowie am Niederrhein unterwegs. „Zu unseren regelmäßigen Einsatzgebieten gehören beispielsweise Neuss und Mönchengladbach“, sagt Hans-Jürgen Mertzbach. Feste Instandhaltungs-Verträge hat sein Unternehmen mit dem Forschungszentrum Jülich und dem NATO-Standort in Geilenkirchen.Daniel Boss
| redaktion@regiomanager.de

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