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Unternehmerfamilie und Vorstand vor dem Mosaik des Westfalen Logos
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Westfalen Gruppe

Mit Dr. Thomas Perkmann in die Zukunft

Staffelstab-Übergabe bei der Westfalen Gruppe



Neuer Vorstandsvorsitzender der Westfalen Gruppe ist seit dem 1. September 2018 Dr. Thomas Perkmann. Der Aufsichtsratsvorsitzende und langjährige Vorstandsvorsitzende Wolfgang Fritsch-Albert stellte seinen Nachfolger am 30. August 2018 bei der Informationsveranstaltung „Zeit für neue Energien“ rund 650 Gästen in der Halle Münsterland vor. Mit Spannung hatten vor allem die Mitarbeiter der Unternehmensstandorte in Münster den neuen Vorstandsvorsitzenden erwartet. Darüber hinaus waren auch Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung geladen, darunter die Bundestagsabgeordnete und Laudatorin Sybille Benning sowie Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe.

Weiterhin ein Familienunternehmen

Renate und Wolfgang Fritsch-Albert appellierten an die Mitarbeiter, das nun komplette Vorstandsteam, zu dem auch Dr. Meike Schäffler, Torsten Jagdt und Reiner Ropohl gehören, mit ganzer Kraft zu unterstützen. Beide betonten, im Aufsichtsrat wie bisher nahe am Geschehen zu bleiben und mit dem neuen Vorstandsvorsitzenden die richtige Wahl getroffen zu haben. „Herr Dr. Perkmann sieht die Arbeit für ein Familienunternehmen als Lebensaufgabe. Er teilt unsere Werte und bringt alles mit, um Westfalen in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Wir waren, sind und bleiben ein Familienunternehmen!“ Mit diesen Worten leitete Wolfgang Fritsch-Albert die symbolische Übergabe des Staffelstabs ein.

International erfahrener Top-Manager

„Ab Montag bin ich der erste Diener der Westfalen Gruppe“, begann Dr. Perkmann seine Antrittsrede. Er erinnerte an die ersten Gespräche mit Familie Fritsch-Albert und die darin deutlich gewordene Überzeugungskraft der unternehmerischen Werte wie Kundenorientierung, Wertschätzung für Geschäftspartner und Mitarbeiter sowie gesellschaftliche und soziale Verantwortung. „Mein Eindruck ist, dass diese Werte bei Westfalen wirklich so verstanden und gelebt werden. Hier passe ich hin. Mit diesen Menschen möchte ich arbeiten“, erklärte der 44-Jährige. „Mit meinen Vorstandskollegen werden wir ein starkes Team bilden und gemeinsam in die Zukunft gehen“, kündigte Dr. Perkmann an. Der promovierte Betriebswirt und international erfahrene Top-Manager Dr. Perkmann ist in Südtirol geboren. Er durchlief nach Studium und Promotion in Wien von 1996 bis 2006 zunächst verschiedene Positionen bei der global tätigen Unternehmensberatung A.T. Kearney in Österreich und Deutschland. Seit 2006 war er bis Ende August bei der Palfinger AG beschäftigt. Das börsennotierte Familienunternehmen ist Weltmarktführer für Lkw-Krane und hat seinen Sitz in Bergheim bei Salzburg, Österreich. Ab 2014 leitete Dr. Perkmann gemeinsam mit einem weiteren Manager Palfingers größte Business Area, EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika und Australien). Im Geschäftsjahr 2017 erwirtschaftete EMEA mit über 5.000 Mitarbeitern etwa 60 Prozent des Konzernumsatzes von 1,5 Milliarden Euro. Neben Dr. Perkmann standen die Vorstände Reiner Ropohl, Dr. Meike Schäffler und Torsten Jagdt bei einer Podiumsdiskussion Rede und Antwort zu den Zukunftsfragen der Westfalen Gruppe. Wie wird sich der Vertrieb in den kommenden Jahren aufstellen? Warum begegnet uns die Digitalisierung aktuell in nahezu allen Unternehmensbereichen? Wie schafft man es als Unternehmen, weitgehend unabhängig von den Banken zu bleiben? Sie bezogen präzise Stellung und zeigten sich geeint im Zukunftskurs. Diese Haltung verdeutlichte der Vorstand mit einer gemeinsamen Aktion auf der Bühne, bei der ein Mosaik des Westfalen Logos zusammengefügt wurde.

Beifall für das Lebenswerk

Der Betriebsratsvorsitzende Dierk Winter richtete im Namen aller Mitarbeiter persönliche Dankesworte an die Familie Fritsch-Albert – gefolgt von einer Laudatio der Bundestagsabgeordneten Sybille Benning. Ein Film erinnerte zudem an die Meilensteine des Unternehmerehepaars aus den langen Jahren im Dienste der Westfalen Gruppe. Am Ende würdigten die Gäste das Lebenswerk der Familie Fritsch-Albert mit langanhaltendem Beifall.

Über die Westfalen Gruppe

Die Westfalen Gruppe ist als Technologieunternehmen der Energiewirtschaft mit insgesamt 23 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in Deutschland, Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Österreich, Polen, der Schweiz und Tschechien tätig. Das im Jahre 1923 gegründete Familienunternehmen mit über 20 Produktionsstandorten in Europa hat seinen Hauptsitz in Münster. Die Geschäftsfelder sind Gase, Energieversorgung und Tankstellen. Die Westfalen Gruppe erwirtschaftete mit rund 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von über 1,7 Milliarden Euro. Im Bereich Energieversorgung gehört das Unternehmen mit der Marke Westfalengas zu den führenden Flüssiggas-Versorgern in Deutschland. Westfalengas eignet sich für über 2.000 Anwendungen, u. a. als netzunabhängige Wärmeenergie, für thermische Prozesse in Industrie und Gewerbe oder als Antriebsenergie für Autos (Autogas/LPG). Darüber hinaus steht der Vertrieb von Erdgas und Strom im Fokus des Bereichs. Im Bereich Tankstellen verfügt die Westfalen Gruppe mit 260 Westfalen und Markant Stationen vor allem in Nordwestdeutschland über das größte Netz konzernunabhängiger Markentankstellen in Deutschland. Die Westfalen Service Card, eine Tankkarte für Unternehmen mit einer Fahrzeugflotte, wird an rund 5.500 Tankstellen (Westfalen, Agip, Aral, Avia, Markant, OMV und Total) deutschlandweit als bargeldloses Zahlungsmittel akzeptiert. Im Bereich Gase produziert und vertreibt die Westfalen Gruppe etwa 300 technische Gase und Gasgemische für nahezu alle Einsatzbereiche in Industrie und Handwerk, Labor, Pharmazie und Medizin sowie in der Lebensmittelherstellung. Dazu gehören insbesondere die Luftgase Stickstoff, Sauerstoff und Argon, die in Luftzerlegungsanlagen in Hörstel, Laichingen und im französischen Le Creusot erzeugt werden, des Weiteren Acetylen, Wasserstoff, Kohlensäure (CO2) und Helium. Hohen Stellenwert hat zudem die Entwicklung innovativer Gaseanwendungen, die industrielle Prozesse optimieren. Kältemittel und Wärmeträger für die Kühl- und Klimatechnik ergänzen das vielseitige Lieferprogramm.

Ausgabe 08/2018