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Das Geschäftsleitungsteam Ludger Lermer, Matthias Bütterhoff, Hendrik Mulder, Josef Terhalle, Ludger Wittland und Jürgen Ellerkamp (v.l.)
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Terhalle Unternehmensgruppe

Individuell und ökologisch bauen

Das Know-how der Terhalle Unternehmensgruppe ist die Grundlage einer beeindruckenden Firmenentwicklung.



Innovation, Qualität und handwerkliches Know-how sind die Markenzeichen der Unternehmensgruppe Terhalle in Ahaus-Ottenstein. 1986 als Zimmerei durch Josef Terhalle gegründet, gehört Terhalle heute mit mehr als 240 Mitarbeitern zu den mittelständischen Unternehmen in der Region. Das breit aufgestellte Portfolio des familiengeführten Unternehmens reicht über Zimmerer-, Holzrahmenbau-, Dachdecker-, Innenausbauarbeiten, Fenster und Haustüren bis hin zur Erstellung ganzer Gebäude und Objekte in schlüsselfertiger Bauweise.

„Wir kümmern uns individuell um unsere Kunden“, sagt Hendrik Mulder. Der 40-Jährige ist ein „Terhalle-Eigengewächs“: Seit 24 Jahren ist der Geschäftsführer der Zimmerei dem Unternehmen verbunden. Schon seine Ausbildung zum Zimmerer hat er bei Terhalle absolviert. Aus seiner Sicht zeichnet sich Terhalle auch dadurch aus, dass Mitarbeiter wie Kunden gleichermaßen hoch geschätzt werden. „Weiterbildung war hier schon immer hoch angesehen“, sagt er. Die kollegiale Stimmung und das ambitionierte Arbeiten übertragen sich. Von der Planung bis zur Umsetzung habe der Kunde immer einen kompetenten und freundlichen Ansprechpartner. Hendrik Mulder leitet mit dem Bereich Holzbau/Bedachungen das Herzstück von Terhalle. Etwa 110 Mitarbeiter zählt er, davon alleine zwölf Auszubildende.

Seit circa vier Jahren gehören auch eigene Dachdecker zum Team. „Von dieser Größenordnung in der Terhalle Unternehmenskonstellation gibt es bundesweit nicht viele“, sagt Josef Terhalle. Neben den klassischen Arbeiten einer Zimmerei fertigt die Abteilung auch Holzrahmenbau. „Im Holzrahmenbau waren wir Pioniere, jetzt sind wir die Profis.“ Möglich machen es die Synergien, die Terhalle bietet: Zimmerei, Innenausbau, Objekt- und Fensterbau greifen ineinander. Eine hohe Vorfertigung ist durch die Konstellation kundenfreundlich zu realisieren. „Durch den hohen Qualifizierungsstand der Mitarbeiter“, betont Mulder, „können die Projekte individuell und schnell umgesetzt werden.“ Mulder weist auch auf die Vorteile der ökologischen Bauweise im Holzrahmenbau hin. Nicht zuletzt darum finden Kunden in der Ausstellung auch Informationen zu ökologischen Heiz- und Raumklimasystemen – nebst Ansprechpartner.

Enormes Wachstum

„Seit 1986 ist das Unternehmen enorm gewachsen“, sagt Josef Terhalle. „Aber wenn man nach vorne sieht, stellt man fest, dass bauen und modernisieren stets komplexer werden. Die Kunden wollen zunehmend individuell wohnen und ihren Stil entsprechend dargestellt wissen.“ Das spiegelt sich auch in den zwei Ausstellungen wider. „Wir wollen die Vielfalt der Möglichkeiten darstellen und im persönlichen Gespräch beraten.“ Hinzu kommen neue Anforderungen, etwa durch die Energieeinsparverordnung. Josef Terhalle hat daher ein Ziel: „Ganzheitliches Bauen!“ Die Unternehmensgruppe Terhalle ist der überregionale Profi, was das Bauen mit Holz betrifft. Vor 30 Jahren begann Josef Terhalle mit der für diese Region neuartigen Bauweise, er glaubte daran, dass der Baustoff Holz ökologisch und zukunftsfähig ist. Die Entwicklung gibt ihm Recht. „Wir verbauen CO2-gebundenes
Material und sparen Energie.“

Von Wohnbau bis hin zu Großobjekten

Jürgen Ellerkamp ist Geschäftsführer für den schlüsselfertigen Wohn- und Objektbau. Er plant und baut mit seinem engagierten Team von Anbauten über Einfamilienhäuser bis hin zu Großobjekten wie Kindertagesstätten, Schulen, Schulanbauten und Gewerbeobjekte – alles schlüsselfertig. Die Vielfalt der Anforderungen mache für ihn auch den Reiz der Arbeit aus. „Sie ist eine Herausforderung, aber immer auch interessant“, sagt Ellerkamp. „Jedes Gebäude ist anders.“ Spezialisiert hat sich der schlüsselfertige Objektbau auf die kommunalen Herausforderungen.

Viele Städte, Gemeinden und Verbände schaffen immer neue Kita-Plätze, trotzdem wächst der Bedarf stetig. Die Terhalle Unternehmensgruppe errichtete in den vergangenen zehn Jahren mehr als 100 Kindergärten sowie Kindertagesstätten für Kommunen, Verbände, Unternehmen und Investoren. Über die besondere Zufriedenheit und ein hervorragendes Spiel- und Wohn(l)gefühl des Holzbaus berichten die Kinder und die Erzieherinnen und Erzieher. Ob Passivhaus-Kindergärten, Gründach- oder bunte und fröhliche Fassaden sowie die kindgerechte Inneneinrichtung – alles aus einer Hand und schlüsselfertig. Zum Festpreis. Ob Kauf, Mietkauf oder Investorenmodell: Terhalle bietet zudem optimale Finanzierungslösungen.

Immer häufiger erhält das Unternehmen Anfragen und Aufträge zur Errichtung von Betriebskindertagesstätten. Auch in diesem Bereich sieht das Unternehmen ein hohes Baupotenzial für die Zukunft. Viele Unternehmen beschäftigen sich mit der Herausforderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Sofern für einzelne Unternehmen eine eigene Kindertagesstätte zu groß ist, schließen sich immer mehr Unternehmen zusammen, um eine gemeinsame Lösung für die Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen. Da auch im Bereich der Ganztagsbetreuung in den Schulen die Anforderungen stetig wachsen, sind schnelle und flexible Lösungen sehr gefragt. Auch hier bietet Terhalle ein Schul-Konzept an, das alle individuellen Anforderungen erfüllt.

Vielseitigkeit im Innenausbau

Vom Türdrücker bis zum kompletten Ladenbau: Für die Schreinerei ist Matthias Bütterhoff seit rund 20 Jahren im Dienst und verantwortet als Geschäftsleiter ein 30-köpfiges Team. Bütterhoff begann seine Laufbahn bei Terhalle als Auszubildender zum Tischler mit anschließender Weiterbildung zum Betriebswirt (HWK). Er liebt die Vielfalt, die die Arbeit bei Terhalle bietet. „Mit meinem Team zusammen haben wir jeden Tag interessante Herausforderungen mit individuellen Kundenwünschen zu meistern“. Zu den interessanten Aufgaben des Innenausbaus gehören auch komplette Laden- und Büroeinrichtungen, gleichzeitig werden die in schlüsselfertiger Bauweise errichteten Kindertagesstätten, Schulen und Wohnhäuser durch hochwertigen und individuellen Innenausbau ausgestattet.

Volle Kompetenz bei Fenstern und Haustüren

Ludger Lermer als kaufmännischer Geschäftsleiter zusammen mit dem technischen Geschäftsleiter Stephan Gerwens führen die Geschicke im Bereich Fenster und Fassaden. Mit einem engagierten, fachlich kompetenten Team auf über 4.000 Quadratmeter Produktionsfläche fertigen sie qualitativ hochwertige Fenster, Haustüren, Wintergärten und Fassaden aus Holz, Holz-Aluminium und Aluminium mit modernsten Fertigungsanlagen. „Selbst neue Fenster nach altem Design (Denkmalschutzfenster) stellen für uns keine Herausforderung dar“, erklären Ludger Lermer und Stephan Gerwens. „Wir legen, neben den herkömmlichen Hölzern, ein besonderes Augenmerk auf technisch modifizierte, heimische Holzarten und sind leistungsstarker Partner für umweltbewusste Kunden jeder Objektgröße.“ Abgerundet wird das attraktive Gesamtprogramm durch den Vertrieb von Kunststofffenstern, made in Germany.

Mit Strategie und Investition in die Zukunft

Die Terhalle Unternehmensgruppe errichtete in 2017 ein neues Holz-Zentrallager zur Lagerung der Holzvorräte. Direkt angrenzend an ein bestehendes Betriebsgebäude wurde die neue Lagerhalle angebaut. Dieser Anbau ermöglicht die effizientere Lagerung und Kommissionierung der Waren.

Die Halle umfasst 1.000 Quadratmeter Fläche. Nun kann auf 900 laufende Meter Regalsysteme zurückgegriffen werden. In 2018 investiert das Unternehmen sechs Millionen Euro in den Bau einer neuen Produktionshalle mit einem dreigeschossigen Bürotrakt und einem Zentrallager auf ihrem Betriebsgelände an der Solmsstraße in Ahaus-Ottenstein. Mit einem „symbolischen“ Spatenstich am 23.02.2018 werden der Geschäftsinhaber Josef Terhalle, Landtagsabgeordnete Heike Wermer und Ahauser Bürgermeisterin Karola Voß die offizielle Bauphase für das Großprojekt einläuten.

Insgesamt entstehen auf dem 60.000 Quadratmeter großen Betriebsgelände zusätzliche 2.140 Quadratmeter Produktionsfläche, 984 Quadratmeter Zentrallagerfläche und 665 Quadratmeter Bürofläche auf drei Etagen. Die Investitionssumme von sechs Millionen Euro umfasst den Neubau des Bauvorhabens sowie die Anschaffung diverser modernster Fertigungsmaschinen.

Mut zu Innovation und Fortschritt, das zeichnet die Unternehmensgruppe Terhalle Holzbau aus. Kürzlich ausgelobt als Finalist für den Großen Preis des Mittelstandes der Oskar Patzelt Stiftung, ruht sich das renommierte Traditionsunternehmen nicht aus, sondern treibt zur Sicherung der rund 240 hochqualifizierten Beschäftigten seine Weiterentwicklung zielstrebig voran. Mit dem Bau der neuen Produktionshalle soll vor allem der Vorfertigungsgrad im Werk von Wand- und Dachelementen in Holzrahmenbauweise deutlich erhöht werden. Der Einbau der in eigener Produktion gefertigten Fenster kann so bereits im Werk erfolgen. Auch die notwendigen Dachdecker- und Klempnerarbeiten bei Dachausbauten/Dachgauben können bereits im Werk ausgeführt werden. Dieser neue Produktionsablauf verkürzt somit die Bauzeiten auf der Baustelle und es kann witterungsunabhängiger gearbeitet werden.

Josef Terhalle blickt zufrieden in die Zukunft, denn die moderne Holzbauweise findet nicht nur aufgrund der schnellen Bauzeit großen Anklang bei seinen Kunden, sondern viele Kunden entscheiden sich auch bewusst für das nachhaltige und klimafreundliche Bauen mit Holz. Die nachhaltige Holzbauweise wird heute nicht nur im privaten Wohnbereich, sondern auch gerne im kommunalen Bereich gewählt. Als Vertreter der Holzwirtschaft führt auch Josef Terhalle Gespräche mit dem Landesbauministerium, zwecks der novellierten Landesbauordnung. Hier geht es insbesondere um die mehrgeschossige Bauweise im Holzbau. In der geltenden Landesbauordnung in NRW ist aktuell die Holzbauweise z.B. im mehr als dreigeschossigen Wohnungsbau gegenüber anderen Bundesländern stark benachteiligt. Landtagsabgeordnete Heike Wermer unterstützt die Anpassung und die baldige Durchsetzung, dass auch in näherer Zukunft in NRW die mehrgeschossige Bauweise aus Holz zugelassen wird.

Um die Auslastung der Produktionsbereiche zielgerichtet zu gewährleisten, entwickelte die Unternehmensgruppe Terhalle strategische Maßnahmenpläne für Vertrieb, Marketing und den strategischen Einkauf. Ludger Wittland, Geschäftsführer der Terhalle Holding, verantwortet diese Bereiche. In sehr enger Abstimmung mit dem Terhalle-Führungsteam werden die entwickelten Partnerschaften mit den ausgewählten Lieferanten und Kunden aktiv gelebt. Im Bereich des Materialeinkaufs arbeitet Terhalle fast ausschließlich mit leistungsstarken Partnerlieferanten. Innerhalb von drei Jahren konzentrierte sich die Lieferantenanzahl von seinerzeit 320 auf 90. Durch die Unterschiedlichkeit der einzelnen Terhalle-Abteilungen wurde eine jeweilige Marketing- und Vertriebsstrategie erarbeitet. Diese erfordert einen hohen Grad an individueller Umsetzung und besteht aus persönlichen Architekten- und Kundenbesuchen sowie spezieller Print- und Radiowerbung. Weiterhin werden die sozialen Netzwerke mit allen interessanten Terhalle-Neuheiten belebt.

Erfolg durch engagiertes Mitarbeiterteam

Seit Unternehmensgründung vor über 30 Jahren setzt Josef Terhalle viel Vertrauen in sein Team. Bei der erreichten Unternehmensgröße von rund 240 Mitarbeitern kann der Geschäftsinhaber die strategischen Rahmenbedingungen festlegen und vertraut bei der Umsetzung jedem Mitarbeiter auf seinem Arbeitsplatz. Die enge Bindung an das Unternehmen wird auch durch die vielen freiwilligen Unternehmensleistungen gestärkt, die Terhalle bietet. „Zurückbetrachtet und vorwärts gerichtet, entsteht Unternehmenserfolg nur durch unser engagiertes Mitarbeiterteam“, so Josef Terhalle. Denn der Unternehmergeist und die hohe Motivation seiner Mitarbeiter sind für Josef Terhalle die Antriebsfedern seines Unternehmens.

Ausgabe 01/2018