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Der Lenkungskreis der Regionalagentur Münsterland beim jährlichen Kooperationsgespräch mit Vertretern des NRW-Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales(v.l.) Foto: Münsterland e.V.

Regionalagentur Münsterland

50 Jahre WFG Kreis Borken  

Kooperationsgespräch mit Ministerium



Auf ein erfolgreiches Jahr für den Arbeitsmarkt im Münsterland blickte am 4. Juli der Lenkungskreis der Regionalagentur Münsterland beim jährlichean Kooperationsgespräch mit Vertretern des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales am Flughafen Münster/Osnabrück zurück. „Insgesamt sind 2017 fast fünf Millionen Euro an Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und Landesmitteln in das Münsterland geflossen“, erklärte Olaf Gericke, Landrat des Kreises Warendorf und Vorsitzender des Lenkungskreises. Damit hat die Regionalagentur Gericke zufolge gemeinsam mit den Beratungsstellen in der Region zahlreiche Betriebe unterstützt und Beschäftigten bei ihrer Qualifizierung und Weiterbildung geholfen. Die Ergebnisse in der Umsetzung der Arbeitsmarktpolitik des Landes in der Region zeigten laut den Ministeriumsvertreterinnen Barbara Molitor und Katja Trawny auch, wie sinnvoll die Förderinstrumente wie Potenzialberatung und der Bildungsscheck NRW gerade für klein- und mittelständische Unternehmen seien. Ein besonderes Highlight im Jahr 2017 waren die beiden Ideenlabore, in denen die Regionalagentur gemeinsam mit dem „Digital Hub münsterLand“ und verschiedenen Akteuren aus dem Münsterland Impulse zur Digitalisierung der Arbeitswelt in der Region entwickelt hat. Die Ideenlabore sind Teil des Dialogprozesses „NRW 4.0 – Gute und faire Arbeit“ des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW. Schwerpunkt des Kooperationsgesprächs bildete jedoch die neu ausgerichtete Zielsetzung der NRW-Arbeitspolitik von Minister Karl-Josef Laumann. Dazu zählt insbesondere, dass ein neues Ausbildungsprogramm NRW eingeführt werden soll. Außerdem sollen die Bildungsschecks NRW ausgeweitet werden.

Ausgabe 07/2018