Carl Jaspers Versicherungskontor GmbH Köln: Carl Jaspers Versicherungskontor GmbH Köln: Die Versicherungs-Manufaktur

Das Carl Jaspers Versicherungskontor ist Spezialist für individuelle Industrieversicherungen und das weit über die Region Köln/Bonn/Aachen hinaus.
Carl-Jaspers-Geschäftsführer Ralf Berger und Markus Müller (r.)
Carl-Jaspers-Geschäftsführer Ralf Berger und Markus Müller (r.)

Wenn der Schadensfall eingetreten ist und die Versicherung die Schadenssumme in korrekter Höhe zahlt, hat der Versicherungsmakler einen guten Job gemacht – so die landläufige Meinung. Die 30 Versicherungsmakler des Carl Jaspers Versicherungskontors verfolgen jedoch einen breiteren Ansatz. „Im Vordergrund steht die Vermeidung kritischer Situationen. Der Versicherungsfall ist meist mit Produktionsbeeinträchtigungen verbunden, die sich unsere Mandanten nicht erlauben können“, sagt Ralf Berger, geschäftsführender Gesellschafter des Carl Jaspers Versicherungskontors. „Auch wenn ein guter Versicherungsschutz nur die zweitbeste Lösung ist, ist er jedoch nach wie vor das zentrale Element der Schadensabsicherung.“

Ähnlich wie Rechtsanwälte, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer arbeitet das Carl Jaspers Versicherungskontor ausschließlich auf Honorarbasis. Das Vergütungsmodell unterscheidet sich fundamental von dem der meisten anderen Versicherungsmakler, die vom Versicherer eine Provision für die vermittelten Versicherungen erhalten. Je höher die vom Kunden zu zahlenden Versicherungsbeiträge, desto höher die Provision des Maklers. „Wir werden jedoch unabhängig von der Höhe der Versicherungsbeiträge – und zwar direkt von unserem Mandanten – bezahlt“, unterstreicht Markus Müller, ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter des Carl Jaspers Versicherungskontors. „Dies ist eine ganz bewusste Entscheidung. Denn nur so können wir Interessenkonflikten vorbeugen und voll und ganz das Interesse unserer Mandanten im Sinne der Schadensverhütung und -absicherung vertreten.“

Individuelle Versicherungslösungen

„Wenn wir ein Mandat übernehmen, stellen wir dem Unternehmer eine ganz einfache Frage: ‚Was hält Sie nachts vom Schlafen ab?‘“, berichtet Ralf Berger. „Unser Ziel ist es nun, die wunden Punkte herauszufinden und das Schadensrisiko auf ein akzeptables Maß zu reduzieren.“ Die Gründe für schlechten Schlaf sind vielfältiger Natur: Maschinenbruch, Feuer, Diebstahl, Überflutungen, Haftungsrisiken, Rückrufprogramme und vieles mehr. „Kein mittelständischer Geschäftsführer hat Lust, sich eingehender mit diesen Fragen zu beschäftigen“, fügt Markus Müller hinzu. „Umso wichtiger ist es, die Prozesse, Probleme und Bedürfnisse des Kunden direkt auf Anhieb zu verstehen.“ Dies ist auch der Grund dafür, dass beim Carl Jaspers Versicherungskontor nur Versicherungsmakler mit mindestens 15 und durchschnittlich 25 Jahren Berufserfahrung arbeiten.

So individuell wie die Bedürfnisse der Mandanten, so individuell sind auch die Versicherungslösungen. „Bei uns gibt es keine Versicherungsprodukte von der Stange“, sagt Ralf Berger. „Vielmehr verstehen wir uns als Versicherungsmanufaktur: Jeder Versicherungsvertrag wird individuell zwischen Mandant, Makler und Versicherungsgesellschaft gestaltet. Wir übernehmen gewissermaßen die Rolle der ausgelagerten Versicherungsabteilung unserer Kunden, indem wir die passenden Produkte einkaufen, ohne von der Höhe des Einkaufsvolumens zu profitieren.“

Sämtliche Risiken eines Industrieunternehmens abzudecken wäre weder technisch möglich noch wirtschaftlich sinnvoll. Ziel ist es vielmehr, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Wahrscheinlichkeit von Schadensfällen zu reduzieren und deren Ausmaß zu begrenzen. Existenzbedrohende Situationen gilt es von vornherein auszuschließen und dabei die Versicherungsbeiträge möglichst sinnvoll zu reduzieren. Lieber unten den Selbstbehalt ein wenig erhöhen, um nach oben hin auf der sicheren Seite zu sein.

Grundlage ist eine umfassende und detaillierte Risiko- und Bedarfsanalyse durch die Experten des Carl Jaspers Versicherungskontors. Darauf aufbauend werden ganzheitliche Sicherheits- und Versicherungskonzepte erarbeitet, welche gleichermaßen der individuellen Sicherheitslage wie auch dem persönlichen Absicherungs- und Sicherheitsbedürfnis entsprechen.

„Eine gründliche Risikoanalyse und ein umfassendes Risk Management sind enorm wichtig“, ist Versicherungsexperte Ralf Berger überzeugt. Für den Kunden zahlt sich der hohe Aufwand in barer Münze aus. Denn je besser die Versicherer das Risiko einschätzen können, desto weniger Puffer müssen sie bei der Berechnung der Versicherungsbeiträge einplanen; auch werden Risiken frühzeitig erkannt und können eliminiert oder zumindest reduziert werden. Hierdurch steigt der Wert des Unternehmens. Hinzu kommt: Um die Versorgungssicherheit des eigenen Unternehmens zu erhöhen, wollen zahlreiche Abnehmer produzierender Unternehmen nicht nur bei Beschaffung, Produktion und Qualitätskontrolle mitreden, sondern auch beim Risk Management. Und dies aus gutem Grund:

Lieferausfälle können das Aus bedeuten

„Unsere Mandanten kommen schwerpunktmäßig aus der mittelständischen Industrie“, erklärt Markus Müller. „Viele sind Weltmarktführer, viele kommen aus Südwestfalen, dem Siegerland und dem Rheinland. Bei dieser Kategorie von Unternehmen spielt die Absicherung der Lieferfähigkeit eine übergeordnete Rolle. Denn wer etwa große Automobilhersteller beliefert, muss höchste Qualität just in time liefern. Lieferausfälle werden nicht geduldet, können sie doch – wie zuletzt bei VW eindrucksvoll zu sehen – ganze Werkslinien stillstehen lassen. Nicht nur die exorbitanten Vertragsstrafen sind existenzbedrohend. Viel schlimmer ist es, dass diese Kunden dauerhaft wegbrechen.“

Dabei ist der Teufel ein Eichhörnchen. Es muss nicht gleich die ganze Fabrik abbrennen, um einen existenzbedrohenden Produktionsausfall zu bewirken. Oftmals sind es fehlende Ersatzteile für hoch spezialisierte Maschinen oder kleine Bauteile, an denen das große Ganze scheitert.

„Bei unserer Risikoprüfung stehen die Lieferzeiten und Lieferkonditionen von Ersatzteilen und Komponenten daher ganz oben auf der Liste“, sagt Berger. Diese Schadensverhütungsberichte sind Schwachstellenanalysen. Sie zeigen auf, wo das Unternehmen verletzlich ist. „Die Beauftragung eines Versicherungsmaklers ist daher eine Vertrauenssache“, so Geschäftsführer Ralf Berger. „Wir sind uns der hohen Verantwortung bewusst und haben unsere IT-Systeme extra vom Bundesnachrichtendienst auf ihre Sicherheit prüfen lassen.“

Lange Maklertradition

Gegründet wurde das Carl Jaspers Versicherungskontor bereits 1900 in Hamburg und kann somit – mit einer kurzen Unterbrechung von 2002 bis 2005 – auf eine über 100-jährige Geschichte zurückblicken. Ralf Berger und Markus Müller haben, wie auch zahlreiche Mitarbeiter, bereits vor vielen Jahren beim Carl Jaspers Versicherungskontor als Versicherungsmakler angefangen. „Der Name Carl Jaspers steht für eine lange Tradition anspruchsvoller Maklertätigkeit, für langjährige, vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen renommierten Kunden und Versicherungen sowie für einen professionellen Stab an Mitarbeitern, sodass wir es 2005 gewissermaßen als unsere Verpflichtung und Aufgabe ansahen, dieses traditionsreiche Haus im Sinne der Gründerväter erfolgreich weiterzuführen“, erklärt Berger.

Als selbstständiges Maklerunternehmen ist das Carl Jaspers Versicherungskontor eine Partnerschaft mit den Versicherungsmaklern der Gruppe Martens & Prahl eingegangen. Hier können die Kölner Versicherungsprofis auf das Wissen und die Erfahrungen von 700 weiteren Kolleginnen und Kollegen zurückgreifen. Hinzu kommen zahlreiche externe Experten. „Nehmen Sie das Beispiel Iran“, sagt Müller und führt aus: „Hier ergeben sich aktuell spannende Möglichkeiten für südwestfälische Mittelständler. Einen eigenen Experten vorzuhalten wäre jedoch nicht sinnvoll. Daher greifen wir auf externe Fachleute zurück, welche die Lage vor Ort persönlich kennen und tatsächlich beurteilen können.“

Die meisten Mandanten des Carl Jaspers Versicherungskontors haben Niederlassungen im Ausland. Über die Partner des TRC-Netzwerks (Trust Risk Control) sowie durch GBN - Global Broker Network verfügen die Kölner Experten für Industrieversicherungen über mehr als 100 unabhängige Netzwerkpartner in über 130 Ländern. Damit können länderübergreifende Sicherheitskonzepte und Versicherungslösungen individuell erarbeitet und angeboten werden. „Wie die einschlägigen Erfahrungen aus entsprechenden Schadensfällen jedoch gezeigt haben, ist die Durchsetzung der Ansprüche im Ausland deutlich anspruchsvoller als die reine Vertragsgestaltung. Hier verfügen wir über erprobte Konstruktionen“, so Ralf Berger.

Für mittelständische Industrieunternehmen und Weltmarktführer ist das Carl Jaspers Versicherungskontor daher ein verlässlicher Partner. Nicht nur in der Region Köln/Bonn/Aachen,

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Ausgabe 01/2017