IHK Köln: Kleine besonders hart getroffen

Finanzielle Hilfen auch für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen
Dr. Nicole Grünewald, Präsidentin der IHK Köln (Foto:  IHK Köln/Olaf-Wull Nickel)
Dr. Nicole Grünewald, Präsidentin der IHK Köln (Foto: IHK Köln/Olaf-Wull Nickel)
„Das Gesamtpaket der Regierung kommt zum richtigen Zeitpunkt“, sagt Dr. Nicole Grünewald, Präsidentin der IHK Köln. „Die Umsatzeinbußen sind bei vielen unserer Mitgliedsunternehmen jetzt schon gewaltig, die Prognosen für die nächsten Wochen und Monate sind ernüchternd. Bereits heute hat jedes zehnte Unternehmen Einbußen von mehr als 75 Prozent, und wir stehen erst ganz am Anfang der Krise. Wenn die Hilfe jetzt auch in den Unternehmen ankommt, gibt es eine gute Chance, dass die Wirtschaft zahlungs- und handlungsfähig bleibt,“ so Grünewald. „Unsere regionale Wirtschaft ist sehr gut aufgestellt, aber die Krise wird uns alle vor sehr große Herausforderungen stellen. Hier müssen wir alle zusammenstehen!“ Die Stundung der Gewerbesteuer und die weiteren steuerlichen Erleichterungen der Stadt Köln sind neben dem Hilfspaket bereits ein guter Hebel. „Es ist gut, dass die Stadt Köln unsere Anregungen aufgegriffen hat und den Unternehmen hier entgegenkommt. Es war allerdings auch höchste Zeit, denn für die Unternehmen zählt gerade jeder Tag!“ Nun fehle jedoch noch die schnelle Hilfe für die kleinen Selbstständigen, oft Dienstleister, denen von einem auf den anderen Tag sämtliche Einkünfte wegbrechen. „Für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen ist unbürokratische Sofort-Hilfe ohne Hürden besonders wichtig – denn hier geht es schnell um die Existenz!“ so Grünewald.
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