Ford Escort: 50 Jahre Ford Escort

Eine (nicht) endende Erfolgsgeschichte
Der erste Ford Escort, Baujahr 1968 Foto: Ford-Werke GmbH
Der erste Ford Escort, Baujahr 1968 Foto: Ford-Werke GmbH

Als der Ford Escort im August 1968 in Deutschland auf den Markt kam, wurde der Debütant angesichts seiner Front von den Autofahrern liebevoll „Hundeknochen“ getauft – der Start einer bemerkenswerten automobilen Erfolgsgeschichte, die nach insgesamt 30 Jahren und sieben Escort-Generationen im Jahre 1998 endete. Denn zu dem Zeitpunkt wurde die Baureihe vom damals neuen Ford Focus abgelöst, den es nun seinerseits bereits seit 20 Jahren gibt. Im Herbst kommt er nun in der vierten Generation auf den Markt. Sein Erfolg kam nicht von ungefähr: Die funktionelle Schönheit der gelungenen Karosserie machten den Escort zum Verkaufsschlager in England und auf den Exportmärkten, konnte Ford im August 1968 – also vor 50 Jahren – zur Einführung der ersten Escort-Generation in Deutschland verkünden. Die Fahrzeuge kamen aus dem britischen Werk in Halewood. Knapp fünf Monate nach der Markteinführung auf der Insel lief dort bereits das 100.000ste Exemplar der neuen Baureihe vom Band. Im Januar 1970 nahm dann das deutsche Ford-Werk in Saarlouis/Saarland die Produktion auf. Die Rolle des Leitwolfs im Escort-Rudel übernahm zur Internationalen Automobil-Ausstellung „IAA“ 1973 der RS 2000 – eine attraktive Zweifarb-Lackierung, kraftvoll ausgebaute Radhäuser und satte 100 PS aus zwei Litern Hubraum gehörten zum serienmäßigen Lieferumfang. Auch eine Luxusvariante gab es in der Geschichte des Escort: Ab 1973 war die Luxusversion „GLX“ verfügbar – mit 72 PS, 5 x 13-Zoll-Felgen, Echtholz-Dekor am Armaturenträger und an den Türen, einer Handschuhfach-Klappe aus Holz sowie einem Venyldach. Der Ford Escort: eine Erfolgsgeschichte, die jetzt scheinbar doch kein Ende hat.

Ausgabe 03/2018