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Die Medialen: Digitale Orientierungslosigkeit

Viele Unternehmen tasten sich zögerlich an die digitale Welt heran, weil die Richtung fehlt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit nachhaltiger Digitalisierung Ihren eigenen digitalen Weg finden können.
Geschäftsführer Andreas Rothhaar
Geschäftsführer Andreas Rothhaar
Haben Sie den folgenden Satz schon einmal gelesen? „Laut einer aktuellen Studie nutzen nur wenige Firmen die Möglichkeiten der Digitalisierung strategisch und umfassend.“ Wer sich mit Digitalisierung beschäftigt, wird von ähnlichen Studien schon gehört haben. Und es stimmt wahrscheinlich auch. Die Digitalisierungs-Propheten sprechen von Disruption und von der Notwendigkeit, digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln. In der eigenen Erfahrungswelt scheitern aber Ideen oft an banalen Problemen: Kosten, Ressourcen oder Datenschutz. Was soll man also tun? Kann jede Firma ein neues Amazon, Google oder Facebook erfinden? Nur eben für Kabel oder Schrauben? Wie findet man das revolutionäre digitale Geschäftsmodell? Das ist keine leichte Übung. Kein Wunder also, dass Firmenchefs und ihre Mitarbeiter den Fragen der Digitalisierung oft verunsichert und orientierungslos gegenüberstehen. Doch es gibt einen alternativen Weg. „Disruption“ ist eigentlich nur ein modisches Wort für sprunghafte Veränderungen, die es in der Geschichte immer wieder gab. Natürlich erleben wir mit der Digitalisierung große Veränderungen. Aber innerhalb der Digitalisierung gibt es unendlich viele kleine Entwicklungsschritte, die dann zusammen die digitale Transformation als Ganzes bewirken. Yuval Noah Harari, der bekannte israelische Historiker und Philosoph, hat in seinem Bestseller „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ sehr schön erzählt, wie sich der Mensch vom Jäger und Sammler zum Bauern entwickelt hat. Das war eine echte Disruption und hat das Leben der Menschen wirklich verändert. Aber es gab keine einzelne Erfindung, die alles auf einmal verändert hat, sondern eine Vielzahl von kleinen Anpassungen, Zufällen, Veränderungen, Verbesserungen über einen langen Zeitraum hinweg. Jeder einzelne Schritt zog bestimmte Konsequenzen nach sich und am Ende lebten viele Menschen auf eine andere Weise als vorher. Im Grunde erleben wir mit der Digitalisierung einen ähnlichen Vorgang, der schon vor Jahrzehnten begonnen hat. Die große Transformation können wir individuell nur wenig beeinflussen, aber innerhalb der Transformation können wir unsere kleinen Schritte selbstständig gehen. Nachhaltige Digitalisierung bedeutet, dass wir bei der Wahl unserer Schritte die Richtung und das Tempo selbst bestimmen können. Die Kriterien sind: Ist meine Entscheidung sozial (für Kunden und Mitarbeiter), ist meine Entscheidung ökologisch (z. B. im Sinne des Klimaschutzes), ist meine Entscheidung ökonomisch (überwiegt der Nutzen die Kosten)? Wenn ich alle Fragen mit Ja beantworten kann, ist meine Maßnahme sinnvoll und nachhaltig. Nach dieser Entscheidung bleibt die strategische Frage, wie man das Ziel bei aller Unsicherheit am besten erreichen kann. Dabei helfen drei Prinzipien, die wir mit unseren Kunden erfolgreich anwenden: Digital einfach machen – fangen Sie an und wählen Sie einfache Lösungen. Don’t make me think – machen Sie es Ihren Nutzern leicht. Continuous Relaunch – gehen Sie in kleinen Schritten voran. Schrittweise erfolgende Innovation ist planbar und erlaubt Korrekturen. Die Disruption kommt sowieso.
Ausgabe 04/2020

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