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Ein Partner für alle Gewerke

Rasend schnelle Innovationszyklen beherrschen, aber den Kunden Lösungen statt bloß Technik bieten: Das ist die Überzeugung bei PA-Line.



2000 drei Mitarbeiter, 2008 zwölf und heute 32: PA-Line blickt auf ein gesundes, geradliniges Wachstum zurück – und wie es aussieht, wird sich diese lineare Entwicklung auch fortsetzen: „Wir streben langfristige Geschäftsbeziehungen an und halten diese“, erklärt Geschäftsführer Sascha Schaath. „Aus diesem Grund konnten wir kontinuierlich wachsen.“ Die Umsätze stiegen in den vergangenen Jahren konstant auf derzeit über drei Millionen Euro.

Mundpropaganda

Kürzlich realisierte PA-Line eine Hochzeit in einem Londoner Hotel, bei der Elton John auftrat und bei der PA-Line von Deutschland aus die gesamte Veranstaltungstechnik lieferte – samt Flügel und eigener Generatoren auf dem Gehweg vor dem Hotel. Solche Events stehen für Geschäftsführer Schaath allerdings nicht im Vordergrund. Sie sind vielmehr das Ergebnis enger jahrelanger Zusammenarbeit mit Agenturen, die etwa 50 Prozent des Geschäfts ausmacht. „Wir stöbern natürlich auch im Submissionsanzeiger“, meint Schaath. „Aber die meisten Kundenbeziehungen entstehen anders, oft über Mundpropaganda. Wenn man einmal seinen Fuß in der Tür hat, ist man drin – sofern man Qualität liefert.“ PA-Line arbeitet mit den gängigen renommierten Herstellern von Veranstaltungstechnik und ist immer wieder bereits bei der Einführung innovativer Produkte dabei, etwa des neuen Movinglight „Ghibli“ von Ayrton. „Wenn man sich in unserer Branche einzig durch Preisdumping etabliert, geht dies auf Kosten des Materials und des Personals“, sagt Schaath. „Wir wollen an der Spitze mitmischen und schaffen dies dadurch, dass wir immer wieder in innovatives Material investieren, aber gleichzeitig auf eine wirtschaftliche Umsetzung des Projektes achten.“

Jedes Projekt ist individuell

Allerdings geht es Sascha Schaath und seinen Mitarbeitern nicht darum, dem Kunden die jeweils neueste Technik aufzuzwingen, die gerade neu im Lager angekommen ist. „Wir überlegen genau: Was passt zu dem Kunden? Wir sind anforderungsgetrieben, nicht technologiegetrieben und machen keine Veranstaltungstechnik von der Stange. Jedes Projekt ist individuell.“ Er fügt hinzu: „Wir arbeiten in einer Branche, in der Emotionen eine Rolle spielen. Darum haben wir hier technik- und designaffine Menschen am Start, die ein großes Einfühlungsvermögen für den Kunden haben.“ Damit dies funktioniert, sind bei PA-Line die Hierarchien flach und die Kommunikationswege kurz. Dies gilt auch für den Kontakt zu den Kunden. „Wir haben in der Regel im Unternehmen feste Ansprechpartner. So rufen etliche Kunden immer beim selben Projektleiter an.“

Langjährige Geschäftsbeziehungen

Wie wichtig gute, langjährige Geschäftsbeziehungen sind, zeigt sich auch an der zweijährlichen Gartenbaumesse GaLaBau in Nürnberg. Für diese Leitmesse hat PA-Line schon seit einigen Jahren eine Fläche von einigen Tausend Quadratmetern mit Riggs, also mit Aluminiumtraversen und modernster Technik für Licht und Sound, ausgestattet. Dieser Auftraggeber hat z.B. mit dazu beigetragen, dass PA-Line inzwischen an die fünf Kilometer Traversen im Bestand hat.

Unter dem Begriff „medialer Veranstaltungsbau“, zu dem außer der Betreuung von Ausstellungen vor allen Dingen die Bereitstellung von Licht-, Ton- und Videotechnik für Industriekunden („Corporate Events“) und Public Events gehören, fasst PA-Line sein Haupt-Leistungsportfolio zusammen. Zum Tagesgeschäft gehören Industrieveranstaltungen, Open-Air-Konzerte, Tourneen und der Aufbau von Medientechnik auf Messen. PA-Line verfügt über einen großen Materialpool mit durchgängig industrietauglicher und gängiger Medientechnik und handelt außerdem mit Neuware.

Festinstallationen für die Industrie

Mit dem Handelssegment verknüpft ist das Geschäftsfeld Festinstallationen: Das Erftstädter Unternehmen baute z.B. auf dem Unternehmenscampus eines großen Pharmakonzerns in Hessen eine interaktive Ausstellung, in der alle Produktionsschritte bei der Herstellung von Pharmaprodukten gezeigt werden – in unterschiedlichsten State-of-the-Art-Präsentationsformen wie Projektionen auf einen Globus oder auf holografische Folien. Hinzu kam die aufwendige Ausstattung angeschlossener Konferenzräume mit Präsentations-, Beschallungs- und Tonübertragungstechnik. PA-Line sorgt auch nach der Installation für die Wartung dieser Ausstellung. Was die Erftstädter draufhaben, zeigt sich immer wieder an Spezialprojekten, bei denen es z.B. um interaktive Medientechnik geht, also etwa die Steuerung von Medientechnik über Gestik oder RFID-Technik.

Für mehrere Hotels und Konferenzzentren ist PA-Line der ausgewiesene Partner bei der Bereitstellung und Wartung von Veranstaltungstechnik im Tagesgeschäft. In der Open-Air-Saison ist PA-Line quer durch Europa mit seiner Technik im Einsatz. Dies können typische Straßenfeste sein, aber auch große Bühnenshows. So ist PA-Line Veranstaltungstechnik-Partner bei den Classic Nights in Pulheim oder einer Gala mit José Carreras. Für Open-Air-Shows, bei denen ein Beschallungssystem schnell einmal den Wert eines Einfamilienhauses hat, hält PA-Line außerdem die dazu passenden großen LED-Wände in High Resolution bereit und verfügt über einen großen Bestand an Bühnensystemen.

Kooperation und Wettbewerb

Da in der Veranstaltungstechnik die Innovationszyklen außerordentlich kurz sind, kooperiert PA-Line mit Branchenkollegen, indem man sich gegenseitig mitunter Material und Personal zur Verfügung stellt. „In dieser Branche lebt man immer im Wechsel zwischen Kooperation und Wettbewerb“, sagt Sascha Schaath. Zum Schluss erklärt Sascha Schaath auch noch, was das Kürzel PA im Firmennamen bedeutet, das eigentlich ganz gängig ist, dem aber selten auf die Spur gegangen wird. „Das kommt von Public Address. Ein PA-System ist eine Beschallungsanlage. Aber, das haben wir bald erkannt, man kann auf diesem Markt nicht nur mit Sound unterwegs sein.“

Ausgabe 02/2018