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PASD Feldmeier • Wrede

„Architektur ist unsere Sprache“

„Gemeinsam etwas bewegen“ – das wollten Jürgen Wrede und Helmut Feldmeier, als sie 1987 ein Architekturbüro gründeten. Der Name, Planungsgruppe für Architektur, Städtebau und Denkmalpflege – kurz PASD – verrät, in welche Richtung die architektonische Reise seither geht



Heute ist das Büro mit fünf Niederlassungen im ganzen Bundesgebiet vertreten und international tätig. Die Grundlage aber für das bis heute konstante Wachstum der Planungsgruppe bildeten dabei zahlreiche gewonnene Wettbewerbe im Bereich der Architektur der meist denkmalgeschützten Industriebauten des Ruhrgebietes, die weitere Aufträge zur Folge hatten. Aus dem Gewinn eines bundesweiten Wettbewerbs zur Bundesgartenschau resultierten so u.a. der Bau von fünf Brücken über die Emscher und den Rhein-Herne-Kanal – darunter eine Doppelbogenbrücke, die sogar mit dem Renault Design Award ausgezeichnet wurde. Dem folgte der Umbau der Zeche Nordstern in Gelsenkirchen zu einem Verwaltungsgebäude der THS, für das gleich mehrere Architekturpreise an PASD vergeben wurden.

Vom Ruhrgebiet auf die internationale Architektur-Bühne

Von hier aus ging die Entwicklung über das gesamte Bundesgebiet bis zu den visionären Planungen und Entwürfen des Büros, die schon seit einiger Zeit auch auf internationaler Ebene Beachtung finden.

Facettenreich aufgestellt

Auch heute noch leiten die beiden Architekten Helmut Feldmeier und Jürgen Wrede das inzwischen international tätige Architekturbüro mit Hauptsitz in Hagen und Niederlassungen in Berlin, Hamburg, Köln und Heidelberg. Dass die ersten Projekte in den 1980er-Jahren noch buchstäblich am Küchentisch abgewickelt wurden, kann sich aber heute keiner der inzwischen über 90 Mitarbeiter mehr vorstellen. PASD Architekten sind breit aufgestellt: Architekten- und Generalplanerleistungen mit dem Fokus auf Städtebau, Denkmalschutz und Sanierung, vorrangig von Kultur- und Bildungsbauten sowie Industriebau für öffentliche Auftraggeber, sind der Schwerpunkt. Mittlerweile wird verstärkt auch auf Neubauten in allen Bereichen gesetzt – Schulen, Universitätsgebäude, Shopping-Center, Büro- und Verwaltungsbauten sowie Wohnungsbau sind nur einige Beispiele für das vielschichtige Portfolio. Dabei bilden die Anforderungen des Bauherrn, der städtebauliche Kontext sowie die Ökologie und die Ökonomie des technisch Machbaren das Fundament eines jeden Entwurfes. „Unter Berücksichtigung all dieser Parameter verstehen wir unsere Projekte dennoch als Unikate“, so Helmut Feldmeier.

Individualität trotz Einbindung ins Stadtbild

Ob stadtraum- oder landschaftsraumprägend, ist eine Ausgewogenheit zwischen Individualität und Einfügung in die Umgebung maßgebend. Hier steht ein sensibler und verantwortungsvoller Umgang mit der Lokalität klar im Fokus der Architekten. Der Entwurf ist als ganzheitliche Planung, als vernetztes Denken und interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Bauherren und Fachplanern zu verstehen. Die Verwendung neuester Materialien und der Einsatz innovativer Technik sind dabei genauso grundlegend wie eine wirtschaftliche Ausrichtung und termingerechte Fertigstellung. Zurzeit werden bei PASD über 50 Projekte im gesamten Bundesgebiet mit einem Bauvolumen von circa 600 Millionen Euro geplant und realisiert. Im Ausland liegt der Schwerpunkt der Planungsgruppe insbesondere in Südosteuropa und Südkorea. Hier konnte man sich zuletzt bei einem weltweiten Wettbewerb in Busan, Südkorea, gegen 400 teilnehmende Büros aus 55 Ländern durchsetzen und den ersten Preis gewinnen.

Architektur, die die Sinne anspricht

„Wir vertreten eine transparente, lebendige Architektur, die die Sinne anspricht und die inneren Grundbedürfnisse, die in jedem Menschen angelegt sind, spiegelt. Wir sehen Architektur nicht als bloßen Job, sondern als eine Lebenseinstellung. Sie macht sich bemerkbar, indem man etwa beim Gang durch die Straßen an nicht so schönen Ecken die Motivation verspürt, etwas zu gestalten“, sagt Jürgen Wrede.

Man spricht dieselbe Sprache

Die beiden Gründungsmitglieder Feldmeier und Wrede teilen seit über 30 Jahren ihre Leidenschaft für die Architektur. Dieser lange gemeinsame Weg fußt auf einem persönlichen und fachlichen Verständnis und Vertrauen zueinander sowie klaren gemeinsamen Zielen. Man spricht dieselbe (Architektur-)Sprache. Dabei trägt das beständige Wachstum der PASD mit ihren unterschiedlichsten Mitarbeitern heute entscheidend zur Vielfalt und Variationsbreite des Unternehmens bei. „Die mittlerweile 18 Nationalitäten unserer Mitarbeiter machen die Arbeitsweise vielfältiger, ideenreicher und erweitern den eigenen Horizont“, meint Jürgen Wrede. Ganz in diesem Sinne stehen hier heute über 90 Menschen aus unterschiedlichsten Disziplinen, Ländern und Generationen zusammen. Sie entwerfen, planen, streiten und begeistern sich gemeinsam für eine lebendige Architektur.

Ausgabe 08/2018