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Massenberg: Spezialisten für Korrosionsschutz und Betoninstandsetzung

Die Massenberg GmbH aus Essen ist seit über 100 Jahren in Sachen Betonsanierung und Korrosionsschutz eine der ersten Adressen.
Prokurist Bernd Staudt mit Geschäftsführer Heinz Stahl (v.l.) Foto: © Gerd Lorenzen
Prokurist Bernd Staudt mit Geschäftsführer Heinz Stahl (v.l.) Foto: © Gerd Lorenzen
Viele Menschen denken, dass Beton ewig hält. Das stimmt nicht ganz. Zahlreiche Umwelteinflüsse greifen Betonbauwerke an und verursachen im Laufe der Jahre Schäden. Ein Fall für den Betonsanierer. Eines der in Deutschland führenden Unternehmen in diesem Bereich ist die Massenberg GmbH aus Essen. 1906 als Malerfirma gegründet, gewann bald der Korrosionsschutz von Stahlbauwerken – Brücken, Fördertürmen und Industriebauten – an Bedeutung. Die Stahl- und Montanindustrie in direkter Nachbarschaft war dafür sicherlich mit ausschlaggebend. Die Betonbauwerke wurden nach dem 2. Weltkrieg gebaut und sind heute mittlerweile 50 Jahre alt oder älter. Umwelteinflüsse und immer stärkere dynamische Belastungen haben ihre Spuren hinterlassen. So ist Betonsanierung in der Gegenwart ein sehr großes Thema, dessen Bedeutung ständig wächst.

Sicherheit durch Betoninstandsetzung

„Besonders in Parkhäusern, Tiefgaragen und bei Brücken hat über Jahrzehnte das Streusalz die Bewehrungen im Beton massiv angegriffen“, berichtet der Geschäftsführer Heiner Stahl. „Bei Brücken kommt ein erhöhter Verschleiß durch den Gewichtsanstieg der LKW und durch die Zunahme des Verkehrsaufkommens hinzu.“ Die Folge sind Teilsperrungen zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit. Pendler an Rhein und Ruhr erleben die Konsequenzen jeden Tag an den Rheinbrücken in Leverkusen und Duisburg. Die Massenberg GmbH verfügt über moderne Techniken, mit denen die Schäden saniert und die Sicherheit wiederhergestellt werden können. „Wir können alle Sanierungsphasen abdecken“, unterstreicht Stahl. Nach der teils großflächigen Entfernung loser und geschädigter Betonbereiche werden die Stahlbewehrungen und Untergründe gestrahlt. Dabei ist der Begriff „Sandstrahlen“ nicht korrekt. Sand darf schon seit vielen Jahren nicht mehr zum Strahlen verwendet werden. Der entstehende Staub gilt als hochgradig gesundheitsgefährdend. Alternative Methoden sind unter anderem Hochdruckwasser oder Druckluftstrahlen mit Schlackegranulat. Beide Verfahren werden von Massenberg eingesetzt. „Es bleibt abzuwarten, wie sich Preis und Verfügbarkeit von Schlacke nach dem Ende der Kohleverbrennung entwickeln“, gibt Bernd Staudt, Prokurist und Leiter der Niederlassung Essen zu bedenken. „Gegebenenfalls werden wir die Entwicklung alternativer, sicherer Stoffe mit vorantreiben.“ Nach der Vorbereitung des Untergrundes und der Konservierung der metallischen Bewehrungen werden mineralische und kunststoffvergütete Mörtel durch die Massenberg-Spezialisten verbaut, was manuell oder in Spritztechnik erfolgt.

Industriebauten und andere Projekte

„Rund ein Viertel unseres Geschäfts besteht aus der Sanierung von Industriebauten“, berichtet Stahl. „Konkret sind das beispielsweise Fassaden von Verwaltungs- und Produktionsgebäuden oder Siloanlagen aus Beton. Stählerne Industriebauten können zum Beispiel Gasometer sein.“ Viele dieser Gebäude wurden während des Wirtschaftswunders in den 1950er und 60er Jahren erbaut und sind nun in die Jahre gekommen. Neben zahlreichen anderen Projekten waren die Essener Sanierungsspezialisten in jüngster Vergangenheit an der Sanierung der Fleher Brücke in Düsseldorf beteiligt. Es galt Abplatzungen, Hohlstellen, Risse und eine teilweise freiliegende Bewehrungen zu sanieren. „Hier haben wir uns um die Betonsanierung am Brückenpylon gekümmert“, erzählt Heiner Stahl. „Weitere Bauwerke, bei denen wir den Beton saniert haben, sind neben vielen anderen die Tribüne des Signal Iduna Park (BVB-Stadion) in Dortmund und der Fernsehturm in Wesel. In beiden Fällen konnten wir unsere Arbeiten termintreu abschließen“, fährt der Geschäftsführer fort. Besonders die Stadionsanierung verlangte eine präzise Planung. Die Arbeiten mussten aufgrund der Größe der Immobilie in Abschnitten durchgeführt werden und natürlich jeweils zu Beginn der neuen Saison abgeschlossen sein. Stahl betont: „Gegenwärtig liegt unser Tätigkeitsschwerpunkt bei Parkhäusern und Tiefgaragen.“ Dabei kommen auch moderne und innovative Schutzsysteme wie KKS-B zum Einsatz.

Korrosionsschutz durch Elektrizität

Zum Schutz der Bewehrung wird tausalzbelasteter Beton mit großem Aufwand ausgebaut und durch frischen ersetzt. Sind die Schäden an den Armierungen noch überschaubar, kann aber auch ein kathodischer Korrosionsschutz (KKS) eingesetzt werden. Bei Brücken oder Tiefgaragen wird dafür das Bauwerk flächig mit einem Anodengitter aus einem speziellen Titanmischoxid ausgelegt. Das Gitter wird in eine dünne Spezialmörtelschicht eingebettet und dauerhaft unter wenige Volt starken Strom gesetzt. So wird eine Korrosion der Stahlarmierungen dauerhaft verhindert. „Die elektrochemischen Prozesse frieren den Zustand des zu schützenden Metalls quasi ein“, verdeutlicht Bernd Staudt. „Für alle Instandsetzungsmaßnahmen gilt grundsätzlich: Je früher man das Bauwerk saniert, desto günstiger wird es für den Besitzer.“ Als Spezialisten für Korrosionsschutz und Betonsanierung sind die Mitarbeiter der Massenberg GmbH mit allen Schutzmethoden bestens vertraut.

Mitarbeiterqualifikation

„Wir investieren intensiv in die permanente Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter“, betont Heiner Stahl. „Nur so können wir das Know-how auf einem hohen Niveau halten und uns als Unternehmen schnell auf neue Gegebenheiten einstellen. Für uns ist das entscheidend.“ Bernd Staudt ergänzt: „Unsere Projekte sind meist komplex und stehen unter einem sehr engen Zeitplan. Da sind ein großer Erfahrungsschatz unserer Mitarbeiter und deren überdurchschnittliches handwerkliches Geschick unverzichtbar für eine zuverlässige, termingerechte Abwicklung.“ Um das teilweise über viele Jahre aufgebaute Know-how im Unternehmen zu halten, setzt die Massenberg GmbH alles daran, ihre Mitarbeiter möglichst lange an das Unternehmen zu binden. Neben den bestmöglichen Arbeitsbedingungen kommen neuste Technik und die modernsten Methoden zum Einsatz. Der Maschinenpark besteht unter anderem aus leistungsstarken Kompressoren, mobilen und stationären Strahlanlagen sowie Hochdruckwasserstrahlgeräten. Das macht die Arbeit für die Mitarbeiter interessant und abwechslungsreich. „Wir haben die besten Mitarbeiter, die wir bekommen können“, ist Stahl überzeugt. „Dieses Team ist unser Schlüssel zum Erfolg. Daher haben eine faire Bezahlung, betriebliche Altersvorsorge und ein sicheres Arbeitsumfeld eine sehr hohe Bedeutung für uns. Das ist die Basis für eine positive Unternehmenskultur.“

Innovative Lösungen für Kunden

Seit 113 Jahren sind die Mitarbeiter der Massenberg GmbH mit innovativen Lösungen für Kunden in ganz Deutschland unterwegs. Über 300 Mitarbeiter arbeiten derzeit in den Niederlassungen Essen, Bürstadt, Moritzburg, Köln und als Knoop GmbH in Emlichheim und Wilhelmshaven. Um immer auf dem neusten Stand des Fachwissens zu bleiben, unterstützt die Massenberg GmbH diverse Forschungsprojekte zur Entwicklung neuer Verfahren. Zusammen mit der RWTH Aachen wurde ein säurebeständiger Epoxidharz-Spritzmörtel entwickelt, der in begehbaren Abwasserkanälen aus Beton zum Einsatz kommen soll. Ein anderes Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Verwendung einer textilen Carbonbewehrung als Verstärkung für Brückenbauwerke. „Wir sind nicht der billigste Anbieter am Markt“, so Heiner Stahl. „Aber mit einer Mischung aus bewährten und innovativen Techniken finden wir in ganz Deutschland für unsere Kunden die besten Lösungen in Betonsanierung und Korrosionsschutz. Wir möchten in unserer Branche die besten sein!“ Markus Richard Spiecker | redaktion@deutschlandmanager.de

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