Garten- und Landschaftsbauer

Neugestaltung und Bestandspflege

In der Rekordzeit von nur vier Monaten wurden die Außenanlagen des neuen Flagship Stores von Bora in Herford erstellt. Mit Hochdruck arbeitet das Team von GaLaBau Lippe auch rund um die neue Kindertagesstätte am Westring.

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GaLaBau Lippe Frank Schröder 06.11.2023 Anzeige
Gelungene Außengestaltung des BORA Flagship Stores in Herford (© Holger Bernert)

Das Familienunternehmen aus dem ostwestfälischen Lage hat sich mit seinem umfassenden Leistungsspektrum einen sehr guten Namen im Garten- und Landschaftsbau gemacht. Planung, Konzeption und bauliche Ausführung kommen hier aus einer Hand. Aber neben Neugestaltungen im gewerblichen, öffentlichen oder privaten Umfeld kümmern sich die ebenso qualifizierten wie motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch um die Bestandspflege. „In den letzten Jahren konnten wir sehr viele Aufträge unserer Kunden umsetzen und neue grüne Lebensräume gestalten“, meint Geschäftsführer Frank Schröder. „Jetzt gilt es, diese Bereiche auch nachhaltig zu pflegen.“ Natürlich wird sich das Team von GaLaBau Lippe auch in Zukunft um neue Projekte kümmern. Und das zuweilen auch um sehr spektakuläre.

 

Bora Flagship Store

Am Ortseingang von Herford ist der Bora Flagship Store entstanden. Den extravaganten Neubau im ostwestfälischen Zentrum der deutschen Küchenmöbelindustrie hat der führende Hersteller von innovativen Kücheneinbaugeräten mit hohem Designanspruch durch ein ikonisches Gebäude aus Glas, Stahl und Beton realisiert. Auf über 2.000 Quadratmetern Fläche ist Platz für außergewöhnliche Produkterlebnisse und kulinarische Genüsse. Die Gebäudeform nach dem Entwurf von LORENZATELIERS Wien-Innsbruck-Trieste
ist bisher einzigartig. Entstanden ist in rekordverdächtigen eineinhalb Jahren Bauzeit ein architektonisches Meisterwerk als schwebender Flügel, der vom Wind geformt wurde. Das Angebot richtet sich vor allem an Endkunden, die etwas Besonderes für den Lebensraum Küche aus den Bereichen Bauen, Wohnen und Einrichten suchen.

Rekordverdächtig war auch die Umsetzung der Außengestaltung. „Während wir für die diesjährige Landesgartenschau in Höxter zwei Jahre Zeit hatten, mussten wir in Herford alle Arbeiten innerhalb von nur vier Monaten stemmen. Ein gewaltiger Kraftakt für unser Team“, erinnert sich Schröder. „Die Arbeiten waren aber vor allem eine logistische Herausforderung, denn in den letzten Monaten waren bis zu 30 Gewerke gleichzeitig auf der Baustelle aktiv. Da wurde es an manchen Tagen sehr eng. Aufgrund der sehr speziellen Bauweise und den eingesetzten Maschinen hatten wir zeitweise kaum Platz für unsere Arbeiten. Zum Ende der Arbeiten waren wir mit rund 20 Mitarbeitern im Einsatz, um den sehr engen Zeitplan einhalten zu können. Aber wir haben es souverän gemeistert.“
Innerhalb von nur einem Tag wurden z.B. 2.000 Quadratmeter Rollrasen verlegt. Aufgrund eines Wolkenbruchs sind Mitte September rund zehn Prozent der Fläche an einem Hang unterspült worden. „Also mussten wir hier noch einmal ran“, erzählt der Geschäftsführer. Darüber hinaus sollte – neben 1.300 Quadratmetern Schotterrasenfläche und 3.200 Quadratmetern Asphaltfläche – auch eine 100 Meter lange bepflanzte Lärmschutzwand realisiert werden. Rund um das futuristische Gebäude wurden noch 30 Bäume und 80 Meter Heckenpflanzen gepflanzt.

 

Natur in der Stadt

Ein weiteres großes Projekt betreut GaLaBau Lippe rund um die Herforder Kindertagesstätte am Westring. Bereits vor Beginn der Hochbauarbeiten im November 2022 musste eine Baustraße inklusive vorbereitender Arbeiten erstellt werden. Für den Aushub am Gebäudestandort und den Hauptwegeachsen wurden rund 2.000 Kubikmeter Boden bewegt. Weitere Baumaßnahmen im ersten Bauabschnitt waren die Grobmodellierung des Geländes und der Einbau von 900 Kubikmeter recyceltem Schotter. „Außerdem haben wir uns um den Einbau von 550 Kubikmeter Schaumglasschotter als Wärmedämmung unter dem neu errichteten Gebäude gekümmert“, erklärt Vorarbeiter Martin Conrady. „Da der Bau dem Bewertungssystem der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen entsprechen soll, mussten möglichst viele Recyclingmaterialien verbaut werden.“

Der zweite Bauabschnitt hat im August dieses Jahres begonnen. Für die Erstellung der Außenanlagen mit dem großzügigen Spielplatzbereich und den Verkehrsflächen mit Zuwegungen und Parkplätzen müssen noch 1.600 Quadratmeter Pflaster verlegt werden. Hinzu kommen noch 1.300 Quadratmeter Rasenfläche und die Bepflanzung von 1.000 Quadratmeter Fläche mit 4.000 Stauden, Gräsern und Zwiebelgewächsen. Außerdem sollen noch 22 Bäume und 87 Großsträucher in die Erde gebracht werden. „Wir kümmern uns aber auch um den Spielplatz“, so der Vorarbeiter weiter. „Hier konzentrieren wir uns auf die Erstellung der Spielflächen und um den Einbau der Spielgeräte.“

 

Stadt als Schwamm

Immer mehr Städte in Nordrhein-Westfalen möchten gerne „Schwammstadt“ werden. In diesem Zusammenhang wird gerne über Dachbegrünungen, Baumpflanzungen und Überflutungsflächen gesprochen. Doch es gibt auch andere Möglichkeiten, die Wassermassen nach Starkregenereignissen auf den zumeist versiegelten Flächen in den Innenstädten versickern zu lassen. „Die beste Lösung ist, unsere Innenstädte von Anfang an versiegelungsfrei zu gestalten“, meint Frank Schröder. „Um diesen verdichteten Städten trotzdem nachhaltige Lösungen in diesem Bereich anbieten zu können, setzen wir auf die geschickte Bepflanzung mit Rigolen.“ Dabei handelt es sich um einen unterirdischen Pufferspeicher, der eingeleitetes Regenwasser aufnehmen und bei Starkregen die Kanalisation entlasten kann. „Über dieses System können z.B. neu gepflanzte Bäume mit Wasser versorgt werden. Das überschüssige Wasser kann dann langsam im Erdboden versickern.“

Viele Stadtbäume, die direkt an der Straße gepflanzt wurden, leiden an Platzmangel im Erdreich. „Wir sorgen für optimale Wachstumsbedingungen, die den technischen Ansprüchen des Straßenbaus entsprechen“, verspricht der innovative Familienunternehmer. „Der von uns gepflanzte Baum ist nicht nur eine sinnvolle Investition in eine naturnahe Zukunft. Neben der Vorsorge gegen mögliche Überflutungen reduzieren diese Stadtbäume die für Innenstädte so typischen Hitzeinseln. Doch im Mittelpunkt steht klar der lokale Schutz gegen Hochwasser und die Schaffung eines kleinen unterirdischen Wasserrückhaltebeckens.“

 

Smart Garden

Im Rahmen der Gartenpflege im gewerblichen und privaten Bereich bieten die Garten- und Landschaftsbauer aus Lage auch Beratung, Verkauf und Service rund um motorisierte Gartengeräte an. Im Mittelpunkt stehen dabei die beliebten Mähroboter, die scheinbar von Geisterhand gesteuert für einen perfekten Rasenschnitt sorgen. „Und das absolut emissionsfrei und fast geräuschlos“, beschreibt Schröder den neuen Geschäftszweig. Neben den Mährobotern sind auch Aufsitzrasenmäher, Motorsägen und Freischneider von Husqvarna und anderen namhaften Marken im Portfolio. „Unsere Kunden verlangen vermehrt umweltfreundliche Geräte, die mit einem Akku betrieben werden und trotzdem ein professionelles Ergebnis liefern. Wir haben die passenden Lösungen.“
Holger Bernert | redaktion@regiomanager.de

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Fotostrecke

Gelungene Außengestaltung des BORA Flagship Stores in Herford (© Holger Bernert)

Poleposition für Schröder (© Holger Bernert)

Geschäftsführer Frank Schröder (© Holger Bernert)

Vorabeiter Martin Conrady (r.) im Gespräch mit seinem Chef (© Holger Bernert)

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