Sonder-Themen in Ostwestfalen-Lippe

Nachhaltigkeitschampions

Wie Ostwestfalen-Lippe Verantwortung, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit verbindet

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von REGIO MANAGER 15.01.2026 Anzeige
Partners establish commitment toward environmental stewardship. Their handshake signifies responsible business growth via global green practices.

Ostwestfalen-Lippe (OWL) zählt zu den innovativsten Wirtschaftsregionen Deutschlands. Die Region verbindet mittelständische Tradition, technologische Exzellenz und ein starkes Netzwerk aus Industrie, Wissenschaft und Politik. Diese Struktur schafft ideale Voraussetzungen, um Nachhaltigkeit nicht nur als gesetzliche Verpflichtung, sondern als strategischen Wettbewerbsvorteil zu begreifen. In OWL ist Nachhaltigkeit längst kein Randthema mehr – sie ist ein Treiber für moderne Wertschöpfung, Fachkräftesicherung und regionale Resilienz.

Besonders sichtbar wird dies im Innovationscluster it’s OWL – Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe, einem der bedeutendsten Technologiecluster Europas. Hier arbeiten Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups an Lösungen für Energieeffizienz, klimafreundliche Produktion, intelligente Maschinen und digitalisierte Wertschöpfung. Diese Projekte wirken direkt in die Unternehmenslandschaft hinein und unterstützen den Mittelstand auf dem Weg zur nachhaltigen Transformation.

OWL zeigt damit eindrücklich: Nachhaltigkeit entsteht dort, wo technischer Fortschritt, unternehmerischer Mut und regionale Zusammenarbeit zusammenkommen.

 

Nachhaltigkeitschampions – ein Profil der Vorreiter in OWL

Nachhaltigkeitschampions der Region zeichnen sich durch drei Merkmale aus: strategisches Denken, messbare Fortschritte und konsequente Umsetzung im Betriebsalltag. Sie investieren in erneuerbare Energien, optimieren Prozesse digital und definieren klare ESG-Ziele. Damit stärken sie nicht nur die eigene Effizienz, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes OWL.

Auch die Preislandschaft der Region zeigt, wie stark Nachhaltigkeit in OWL verankert ist. Der Nachhaltigkeitspreis 2025 der Umweltstiftung der ostwestfälischen Wirtschaft und der Zukunftspreis Handwerk 2025 würdigen exakt jene Betriebe und Institutionen, die mutig vorangehen und innovative Modelle für ökologische und soziale Verantwortung entwickeln. Die diesjährigen Preisträger – Engelbrecht Lasertechnik GmbH, Erich Niediek GmbH & Co. KG, Burkhard Ulrich Tischlerei und Fensterbau, Eduard Stumpe Bauunternehmen GmbH, KATMA Engineering, die Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld sowie die Stadtwerke Bielefeld Gruppe – stehen beispielhaft für die Vielfalt nachhaltiger Ansätze in OWL. Sie bedienen unterschiedliche Branchen, setzen aber alle auf Zukunftsfähigkeit, Qualität und verantwortungsvolles Handeln.

 

Strukturvorteil OWL: Technologie, Netzwerke und Nähe

1. Technologische Exzellenz

Forschungseinrichtungen wie die Universität Bielefeld, die TH OWL und das Fraunhofer IOSB-INA treiben praxisnahe Entwicklungen voran. Themen wie ressourceneffiziente Produktion, nachhaltige Materialien, Data Analytics oder KI-basierte Energiesteuerung verbinden regionales Know-how mit echter Wettbewerbsrelevanz.

2. Innovationscluster it’s OWL

Das Cluster unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung komplexer Transformationsprojekte. Von digitaler Prozessoptimierung bis zu energieeffizienten Maschinen entstehen Lösungen, die mittelständischen Betrieben helfen, Nachhaltigkeit wirtschaftlich tragfähig zu integrieren.

3. Regionale Netzwerke

Energieeffizienzinitiativen, Kreislaufwirtschaftsprojekte, kommunale Nachhaltigkeitsstrategien und Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft schaffen Austausch und Synergien. Dadurch verkürzt sich der Weg von der Idee zur Anwendung.

4. Ausgeprägte Mittelstandsorientierung

Bodenständigkeit, langfristiges Denken und stabile Eigentümerstrukturen begünstigen die Bereitschaft zu nachhaltigen Investitionen – auch dann, wenn sie zunächst kostenintensiv erscheinen.

 

Nachhaltigkeitsstrategien, die OWL prägen

Die regionalen Vorreiterbetriebe zeigen, dass nachhaltiges Wirtschaften in vielen Dimensionen möglich ist:

Energieeffizienz und erneuerbare Energien

Ob PV-Anlagen, Abwärmerückgewinnung, Wärmepumpen oder intelligente Laststeuerungen – viele Unternehmen optimieren ihren Energieverbrauch systematisch. Häufig wird auf digitale Monitoring-Systeme gesetzt, die Verbrauchsmuster analysieren und Einsparpotenziale sichtbar machen.

Kreislaufwirtschaft und Materialinnovationen

Zahlreiche Betriebe entwickeln recyclingfähige Produktdesigns, setzen auf Rücknahmekonzepte oder nutzen sortenreine Fertigungsschritte. Andere experimentieren mit biobasierten Materialien oder effizienteren Produktionsverfahren – oft in Zusammenarbeit mit Hochschulen und dem it’s OWL-Cluster.

Nachhaltige Logistiklösungen

Unternehmen und kommunale Akteure reduzieren Emissionen durch alternative Antriebe, E-Ladeinfrastruktur oder softwaregestützte Routenoptimierung. So entsteht eine Logistik, die zugleich effizienter und ressourcenschonender ist.

Soziale Nachhaltigkeit und Fachkräftebindung

Programme zur Gesundheitsförderung, flexible Arbeitszeitmodelle, familienfreundliche Angebote und moderne Ausbildungskonzepte stärken Arbeitgeberattraktivität und sichern den Fachkräftenachwuchs. Gerade die Preisträger des Zukunftspreises Handwerk 2025 zeigen, wie handwerkliche Tradition und innovative Personalmodelle erfolgreich vereint werden.

 

Preisgekrönte Vorbilder – Auszeichnung für Engagement und Wirkung

Die aktuellen Preisträger der Region – Engelbrecht Lasertechnik GmbH, Erich Niediek GmbH & Co. KG, Burkhard Ulrich Tischlerei und Fensterbau, Eduard Stumpe Bauunternehmen GmbH, KATMA Engineering, die Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld und die Stadtwerke Bielefeld Gruppe – demonstrieren, dass Nachhaltigkeit unabhängig von Branche oder Unternehmensgröße möglich ist. Sie investieren in Ressourceneffizienz, entwickeln innovative Fertigungstechnologien, stärken regionale Kreisläufe und fördern soziale Verantwortung. Damit setzen sie Maßstäbe, die weit über die Region hinaus wirken. Die Auszeichnungen zeigen außerdem: Nachhaltiges Handeln wird in OWL nicht nur gefordert, sondern auch sichtbar honoriert.

 

Nutzen für die Region: Nachhaltigkeit als Standortfaktor

Nachhaltigkeitschampions stärken nicht nur ihre eigenen Unternehmen, sondern die gesamte Wirtschaftsregion. Sie:

• sichern langfristige Arbeitsplätze,

• erhöhen die Attraktivität des Standorts für Nachwuchskräfte und Fachpersonal,

• verbessern regionale Lieferketten,

• stärken den Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft,

• und positionieren OWL als Modellregion für klimafreundliche industrielle Transformation.

Gerade die enge Verknüpfung zwischen Mittelstand, Forschung und kommunalen Akteuren – etwa den Stadtwerken, Hochschulen und Technologieclustern – macht OWL widerstandsfähig und zukunftsfähig.

 

Fazit 

Auf dem Weg zur nachhaltigen
Zukunftsregion

OWL zeigt, wie Nachhaltigkeit als Innovationsmotor wirkt. Die Kombination aus starker mittelständischer Basis, exzellenter Forschung, leistungsfähigen Netzwerken und engagierten Unternehmen schafft ein Umfeld, in dem nachhaltiges Wirtschaften nicht nur möglich, sondern wirtschaftlich sinnvoll ist.

Die regionalen Nachhaltigkeitschampions – darunter die ausgezeichneten Unternehmen und Institutionen des Jahres 2025 – beweisen, dass Verantwortung und Wettbewerbsfähigkeit zwei Seiten derselben Medaille sind. Wer heute investiert, schafft morgen Stabilität, Resilienz und Marktchancen.

OWL ist damit mehr als eine wirtschaftsstarke Region. Es ist ein Vorbild dafür, wie nachhaltige Transformation pragmatisch, technologisch fundiert und regional verankert gelingen kann. 

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