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Die FernUniversität in Hagen hat aktuell 75.000 Studierende (Quelle: FernUniversität, Hard Welsch)
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Deutschlandstipendium sichert Zukunft der Region

Gemeinsam vergibt die FernUniversität in Hagen mit Unternehmen und Privatpersonen eine monatliche Förderung an leistungsstarke Studierende.



Mit Mitte 20 übernahm Mandy Goram die Position als Leiterin des Bereichs Business Intelligence in einem mittelständischen pharmazeutischen Unternehmen, absolvierte ihren Bachelor-Abschluss in Wirtschaftsinformatik an der FernUniversität in Hagen und schrieb sich nahtlos ins Masterstudium Praktische Informatik an der Hochschule ein. Zudem ist Goram an ihrer Rechtswissenschaftlichen Fakultät eingeschrieben. Wie sie das alles bewältigt? Wissensdurst und der feste Wille, parallel zum Beruf zu studieren. „Die Zeit, die ich fürs Studium investiere“, sagt sie, „investiere ich, um zu verstehen, und nicht, um Inhalte auswendig zu lernen.“ Obendrein sind Gorams Leistungen so gut, dass sie ein Deutschlandstipendium an der FernUni bekommt. Neben Job und Studium findet sie noch Zeit, Schülerinnen und junge Frauen im MINT-Bereich zu fördern. Mandy Goram ist selbst ein MINT-Vorbild, vor allem füllt sie als Informatikerin das „I“ neben Mathematik, Naturwissenschaften und Technik. „Als Frau halte ich es für besonders wichtig, zu netzwerken und sich gegenseitig zu unterstützen, um in der MINT-Branche Fuß zu fassen“, weiß sie aus Erfahrung.

Netzwerk Deutschlandstipendium


Aus diesem Grund bedeutet der FernUni-Studentin auch das Deutschlandstipendium viel: Es vernetzt alle Beteiligten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Förderprogramm wird gemeinsam finanziert vom Bundesbildungsministerium sowie Unternehmen oder Privatpersonen und durch die FernUniversität in Hagen als Auszeichnung für besondere Leistungen und gesellschaftliches Engagement vergeben.

Weitere Sponsoren gesucht


Aufgrund der gleichbleibend hohen Zahl an Bewerbungen für das Deutschlandstipendium wird die FernUniversität erneut an dem bundesweiten Förderprogramm teilnehmen. Dafür sucht sie weitere Unternehmen und Privatpersonen aus Südwestfalen, die sich an der Talentförderung beteiligen. Es muss kein komplettes Stipendium sein, Einzelspenden werden zusammengefasst. Für die Sponsorinnen und Sponsoren besteht die Gelegenheit, die Studierenden zu treffen. Unternehmen können so frühzeitig potenzielle Fachkräfte kennenlernen. Zudem festigen sie ihre regionalen Netzwerke und erhalten wertvolle Impulse aus der Wissenschaft. Die Rektorin der FernUniversität in Hagen, Prof. Dr. Ada Pellert, unterstreicht: „Ein Engagement beim Deutschlandstipendium führt auch zu einer Stärkung unserer Region.“

Ausgabe 06/2017