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In der Ausstellung befindet sich eine große Auswahl an neuster Sicherheitstechnik – vom Türschloß über die Alarmanlage bis zum Tresor.
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„Unser Werkzeugbau ist optimal ausgelastet“

Mayweg setzt auf Standort Halver.



Die Zeit war reif für eine Expansion: Schon seit Längerem kämpfte Werkzeugbau und Kunststoffverarbeitung Mayweg gegen den Platzmangel auf dem firmeneigenen Gelände an. Das Lager zu klein, Aufträge, die nach extern vergeben werden mussten – auf immer enger werdenden Raum war Improvisationstalent gefragt. Damit soll nun bald Schluss sein: Für 2018 ist der Bau eines neuen Logistikzentrums mit einer Größe von bis zu 3.000 Quadratmetern geplant. Genug Raum also für Produkte, Service und Entwicklung. Um Prozesse zu straffen und damit auch Kosten und Preise zu senken, wurde sowohl baulich als auch intern umstrukturiert. Die Neuorganisation sowie die personelle Aufstockung des Vertriebs Anfang dieses Jahres legte u.a. den Grundstein für einen verbesserten Kundenservice. Mit Erfolg: Neue Auftraggeber wurden gewonnen, begeistert und gebunden, Bestandskunden besser betreut denn je. „Unsere Auftragsbücher sind voll, der Werkzeugbau optimal ausgelastet“, freut sich Mayweg-Geschäftsführer Bernd Jannack. Dabei geht es um kleinere und mittlere Aufträge ebenso wie um Volllösungen für Großserien und ganze Baugruppen. „In die Zukunft zu investieren, das bedeutet für uns vor allem auch, auf bestens geschulte Mitarbeiter zu setzen. Unser erklärtes Ziel ist es, kontinuierlich auszubilden und die Lehrlinge nach erfolgreich bestandener Prüfung auch langfristig zu übernehmen.“ Insgesamt 13 Auszubildende lernen derzeit in Fertigung, Werkzeugbau, Lager und Verwaltung und werden so zu den Fachkräften von morgen. Damit das Unternehmen zum führenden Anbieter in der Kunststoff-Technik wird, geben die rund 150 Beschäftigten alles: Sie investieren ihr gesamtes Herzblut und Know-how in die Produkte und den Service. Bei allem Bestreben nach wirtschaftlichem Erfolg zählt für Bernd Jannack und seine Mitarbeiter vor allem auch der Standort. „Halver soll nicht auf der Strecke bleiben. Deshalb ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, regionale Vereine und soziale Projekte zu unterstützen. Als Teil der Integration gehört für uns auch die Beschäftigung von Flüchtlingen im Werk.“

Ausgabe 02/2017