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Zusammenarbeit in Industrie und Internationalisierung ausbauen

NRW-Wirtschaftskonferenz Polen



Im November trafen sich rund 300 Spitzenmanager und Experten aus Polen und Deutschland im Dortmunder Signal Iduna Park zur NRW-Wirtschaftskonferenz Polen. Im Mittelpunkt der Konferenz stand die Entwicklung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. „Mit einem Industrieanteil von 23 Prozent der Bruttowertschöpfung gehört Polen zu den industriestärksten Volkswirtschaften der EU – und ist ein wichtiger strategischer Partner für NRW“, betonte Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen. „Die polnische Industrie setzt zunehmend auf Internationalisierung und Digitalisierung. Hier bieten sich der Wirtschaft in Polen und NRW spannende Marktpotenziale“, so Horzetzky. „Wir wissen, dass NRW viele wertvolle Erfahrungen bei der Umwandlung seiner Wirtschaft in Richtung moderner Technologien hat“, unterstrich Pawe? Chor??y, Vizeminister im Ministerium für Wirtschaftsentwicklung der Republik Polen. „Sehr gerne möchten wir uns austauschen, um die Innovationskraft und Konkurrenzfähigkeit der polnischen Wirtschaft zu stärken.“ Chor??y begrüßte die Eröffnung der Repräsentanz der Wirtschaftsförderungsgesellschaft NRW.INVEST in Warschau im April dieses Jahres als einen wichtigen Schritt für den Ausbau der bilateralen Zusammenarbeit. Das Handelsvolumen zwischen NRW und Polen beträgt rund 17,4 Milliarden Euro. Rund 300 polnische Unternehmen sind in NRW zuhause, unter anderem Firmen wie Amica International, Econ Reifen und Secespol. NRW-Firmen haben rund fünf Milliarden Euro in Polen investiert, darunter Evonik Industries, Metro, Remondis, RWE und andere.

ALT Ausgabe 01/2017