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Dietmar Düdden, Geschäftsführer der Essener WFG

Wirtschaft legt ordentlich zu

Essen ist das wirtschaftliche Zentrum des Ruhrgebiets



Im Vergleich der zehn größten Städte Deutschlands gehört Essen zu den drei Städten mit der stärksten wirtschaftlichen Entwicklung. Zu diesem Ergebnis kommt die Essener Wirtschaftsförderung bei der Auswertung der aktuellsten Zahlen der Statistischen Ämter der Länder, die bis zum Jahr 2014 reichen. Die amtliche Statistik zeigt: Das Bruttoinlandsprodukt ist seit dem Jahr 2004 um 31,9 Prozent gestiegen und liegt im Jahr 2014 bei rund 25,5 Milliarden Euro. Im Vergleich der zehn größten Städte Deutschlands ist Essen damit der Standort mit der drittstärksten wirtschaftlichen Entwicklung. Berlin und München liegen mit einer Steigerung von 37,9 Prozent bzw. 32,4 Prozent vor Essen. 2014 wurde in Essen eine Bruttowertschöpfung von rund 22,9 Milliarden Euro erwirtschaftet. Gegenüber dem Jahr 2004 bedeutet das einen Anstieg von 30,9 Prozent. Im Vergleich der zehn größten deutschen Städte wird Essen dabei nur von Berlin und München mit einer Steigerung von 36,9 Prozent bzw. 31,5 Prozent übertroffen. Betrachtet man indes die Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes je Erwerbstätigen, behauptet sich Essen souverän und belegt mit einer Steigerung von 23,1 Prozent wie in den Vorjahren den ersten Platz. Auch die Zahl der Erwerbstätigen in Essen ist gestiegen. Im Jahr 2014 arbeiteten 325.101 Erwerbstätige in Essen, das sind 21.529 Menschen mehr als noch vor zehn Jahren. Damit behauptet Essen weiterhin seine Stellung als attraktiver und größter Arbeitsplatzstandort im Ruhrgebiet. Auch haben mit E.ON, RWE, Thyssenkrupp, Aldi Nord, Hochtief, Schenker und Evonik sieben der 100 umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands ihren Hauptsitz in Essen.

ALT Ausgabe 01/2017