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Spezialisten kümmern sich im z-point von Dr. Dirk Prünte um die Zahngesundheit.
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Implantate halten ein Leben lang

Mundhygiene ist das A und O des Zahnerhalts



Zu den Spezialisten im z-point in Unna zählt auch Dr. Christian Schmidt. Der Oralchirurg setzt, wann immer es möglich ist, auf den Erhalt von Zähnen. „Ich ziehe nur ungern Zähne“, sagt Dr. Schmidt. Und wenn es sich nicht vermeiden lasse, dann wendet er schonende Methoden an und erhält das Zahnfach. „Das hat den Vorteil, dass beim Einsetzen von Implantaten unter Umständen kein Knochenaufbau nötig wird, beziehungsweise nicht so viel neue Substanz aufgebaut werden muss“, erklärt der Oralchirurg. Ohne eine hinreichende Knochensubstanz sei der Einsatz eines Implantats nicht möglich. „Im Grunde ist das eine künstliche Wurzel, auf der dann Kronen, Brücken oder Prothesen befestigt werden.“ Er verwendet nur Titanimplantate, da diese sich klinisch bewährt haben und eine ausreichende Anzahl langjähriger Studien deren Erfolg belege. Vor dem Einsatz eines Implantats steht im z-point immer eine intensive Beratung.  Dabei fragen die Zahnärzte beispielsweise, ob die Patienten unter Diabetes leiden oder blutverdünnende Medikamente einnehmen. „Wir erklären den Patienten anschließend alle weiteren Schritte.“ Dazu gehört auch die 3-D-Planung, mit der eine Schablone erstellt wird. „Die schablonengeführte Implantation minimiert die nötigen Schnitte und ist damit schonender für den Patienten.“ Zwei bis drei Monate dauert es normalerweise, bis die „neue“ Wurzel fest im Kiefer verankert ist. „Wichtig ist, dass eine optimale Mundhygiene vor, während und auch nach der Implantation vorhanden ist“, betont Dr. Schmidt. „Bei richtiger Pflege halten die Implantate ein Leben lang.“ Darauf aufgebaute Prothesen seien dann in der Tat wie dritte Zähne, die fest im Kiefer verankert sind. Die Kaukraft betrage damit wieder einhundert Prozent. „Bei nicht verankerten totalen Prothesen liegt die Kaukraft nur bei rund 20 Prozent“, erklärt Dr. Schmidt. Ein kraftvolles Zubeißen sei mit ihnen nicht mehr möglich. „Das ist einfach ein Verlust von Lebensfreude“, meint der Zahnmediziner. Die späteren Kronen, Brücken und Prothesen fertigt das hauseigene Labor des z-points an. Zu dem Aufgabengebiet des Oralchirurgen gehört aber auch die Verlegung von Muskelzügen. Außerdem verhilft er freiliegenden Zahnhälsen wieder zu neuem Zahnfleisch. Zusätzlich legt er schonend Zähne frei, wenn diese verlagert  sind. Und bisweilen kappt er auch Wurzelspitzen. Außerdem achtet Dr. Schmidt auf die Zahnfleischtaschen. Sind diese zu tief, führt er im Rahmen der Parodontitisbehandlung eine Wurzelreinigungstherapie durch. Stellt der Spezialist, der auch als Funktionsoberarzt in der Abteilung für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie im Klinikum Dortmund arbeitet, Veränderungen im Weichteilbereich fest, lässt er sie analysieren. Gutartige Veränderungen operiert er im z-point. Damit das alles schmerzfrei abläuft, können die Patienten verschiedene Narkoseverfahren für ihre Behandlung wählen: Sie reichen von der Lokalbetäubung, über Dämmerschlaf bis hin zur Vollnarkose.

ALT Ausgabe 01/2017