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Heinz-Georg Anschott, Vorstandsvorsitzender der Geno Bank

Geno Bank schafft Wohnraum vor Ort

Bereits 60 Millionen Euro in Mietwohnungsbau investiert



Vor gut einem Jahr entschied sich die Geno Bank, liquide Mittel in Höhe von insgesamt 100 Millionen Euro mangels interessanter Anlagealternativen in den Wohnungsbau zu investieren. Sechs Neubauflächen in Essen und Mülheim hat das Kreditinstitut angekauft und lässt dort rund 170 moderne Wohnungen entstehen. Da das erste Objekt in Mülheim-Dümpten bereits im Frühjahr 2017 bezugsfertig sein wird, nimmt die Geno Bank momentan ihr neues Geschäftsfeld „Vermietung von attraktiven Wohnungen“ auf. Es folgen weitere Wohnungen in besten Lagen von Essen, wie Bredeney mit der Frankenstraße 355-357, Fischlaken mit dem Scheppener Weg 50 und das Südviertel /Grenze Rüttenscheid mit der Baumstraße 8-24. Ein besonderes Projekt wird für Burgaltendorf an der Alten Hauptstraße 63-65 / Ecke Kirchstraße mit 41 neuen Wohneinheiten geplant: „Wir freuen uns sehr, dass wir ein solches Investment in unserem Heimatstadtteil realisieren können“, sagte der Vorstandsvorsitzende Heinz-Georg Anschott auf der Pressekonferenz des Kreditinstituts am 02. Februar und verwies damit auf die Burgaltendorfer Wurzeln der Geno Bank. Das Wohnprojekt wird zusammen mit der Essener Bauunternehmung Klingebiel realisiert. Die Geno Bank beabsichtigt, Bankteilhaber und Kunden bevorzugt bei der Anmietung zu berücksichtigen. Alle Wohnungen zeichnet ein hoher Wohnkomfort mit Top-Ausstattung aus. Die Fertigstellung ist etwa für Sommer 2018 vorgesehen. Die Erstvermietung sämtlicher Wohneinheiten erfolgt über die Geno Immobilien GmbH, die Hausverwaltung wird von Haus und Grund übernommen. Der Einsatz für die 170 Wohneinheiten der genannten Objekte beträgt rund 60 Millionen Euro. Weitere Projekte hat die Geno Bank bereits in Planung. Des Weiteren zeigte sich Geno Bank-Chef Anschott auf der Pressekonferenz erfreut über den Verlauf des Geschäftsjahres 2016. Denn die Bank verfügt aktuell über Eigenmittel, die mit einer Kernkapitalquote von über 20 Prozent mehr als doppelt so hoch sind, wie es die regulatorischen Anforderungen vorsehen. Das Kreditgeschäft mit Firmenkunden wurde 2016 um sieben Prozent auf 300 Millionen Euro ausgebaut. Zusammen mit den Privatdarlehen wuchs das Gesamtportfolio an Kundenkrediten damit um drei Prozent auf 431 Millionen Euro. Das Einlagengeschäft mit den Privat- und Firmenkunden ist trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase um vier Prozent auf gut 580 Millionen Euro gestiegen. Primäres Ziel der Bank für das laufende Jahr ist die weitere Stärkung der Eigenmittel. Trotz der historischen Niedrigzinsphase mit sinkenden Margen und zunehmend höheren Aufwendungen plant die Bank eine Stärkung des Eigenkapitals durch Dotierung der Rücklagen auf Vorjahresniveau in Höhe von 2,75 Millionen Euro. Wie im Vorjahr soll – vorbehaltlich der Zustimmung durch die Gremien – eine Dividende von 2,5 Prozent ausgeschüttet werden. Für 2017 ist der Bankvorstand optimistisch, trotz der nach wie vor herausfordernden Rahmenbedingungen die anspruchsvollen Ziele zu erreichen und im Kreditgeschäft weiter zu wachsen.

Ausgabe 02/2017