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Gemeinsam stark

Mehr als 350 Unternehmen werden durch den Essener Unternehmensverband (EUV) vertreten. Überzeugend ist nicht nur dessen Lobbyarbeit, sondern auch die Flatrate für Arbeitsrecht und weitere Dienstleistungen.



Praktische Lösungen und Alternativen in allen Fragen des Arbeits-, Tarif- und Sozialrechts haben den Essener Unternehmensverband (EUV) zu einem der größten Arbeitgeberverbände in der Region gemacht. Unter den aktuell über 350 Mitgliedsunternehmen mit über 60.000 Mitarbeitern alleine in Deutschland sind große Konzerne wie E.ON, Evonik, HOCHTIEF, Innogy, Siemens oder thyssenkrupp. Über 90 Prozent sind Mittelständler, aber auch kleine Unternehmen gehören zu den Mitgliedern des EUV. Insgesamt sind über 30 verschiedene Branchen vertreten.

Flatrate fürs Arbeitsrecht


Im Mitgliedsbeitrag ist für die Mitgliedsunternehmen des EUV die gesamte arbeitsrechtliche Dienstleistung abgedeckt, von der E-Mail- und Telefonberatung bis hin zur Prozessvertretung vor den Arbeitsgerichten, bundesweit und durch alle Instanzen. „Man könnte auch sagen: Mit unseren neun spezialisierten EUV-Anwälten bieten wir unseren Mitgliedsunternehmen eine Flatrate fürs Arbeitsrecht“, sagt EUV-Vorstandsvorsitzender Dr. Henner Puppel. Diese wurde allein in 2016 in 2.261 Fällen genutzt. Darüber hinaus ist der EUV als Fachverband zuständig für die Vermittlung der Tarifbindung in der Metall- und Elektroindustrie. Eine neue Fachgruppe für  IT-Dienstleistungen wurde aufgebaut – mit einem eigenen attraktiven Tarifvertrag, ebenso eine neue Fachgruppe für Kfz-Dienstleister. Ergänzend zu der eigentlichen Rechtsberatung und -vertretung werden für die Führungskräfte der Mitgliedsunternehmen zahlreiche Inhouse-Seminare zum Thema Arbeitsrecht angeboten. Auch ist der EUV in den Medien sehr präsent, etwa mit eigenen Umfragen, politischen Statements oder Initiativen, wie dem „Essener Audit“ für familienfreundliche Unternehmen. Von der erfolgreichen Arbeit des Verbandes zeugt auch die überaus positive Entwicklung des BildungsCentrums der Wirtschaft (BCW), welches der EUV gemeinsam mit den anderen im HAUS DER WIRTSCHAFT ansässigen Verbänden gegründet hat und aus dem 1993 die Hochschule für Oekonomie & Management (FOM) entstanden ist. Auch gesellschaftliches Engagement steht für den EUV im Fokus. So wurde zum 100-jährigen Verbandsjubiläum 2006 die Generationenstiftung gegründet – als Reaktion auf die Herausforderungen des demografischen Wandels in Deutschland.

Bestens vernetzt


Wie für jeden anderen Verband spielt beim EUV die Vernetzung der Mitglieder eine wichtige Rolle. Dies geschieht etwa bei Seminaren, Themenfrühstücken oder Personalleiterrunden. „Hier ist immer die Vertraulichkeit gewahrt“, sagt Rechtsanwalt und EUV-Hauptgeschäftsführer Ulrich Kanders. „Man kennt sich, man schätzt sich, man vertraut sich. Ein geeignetes Umfeld, um sich auch über sensible Personalfragen vertrauensvoll auszutauschen.“ Den Rahmen für weiteres Wachstum schafft das erst 2012/2013 für 12,1 Millionen Euro aufwendig renovierte Essener HAUS DER WIRTSCHAFT, in direkter Nachbarschaft von Aalto-Theater und Philharmonie. Dessen moderner Konferenzbereich für Tagungen, Pressekonferenzen, Symposien und Seminare ist nicht nur für Verbandsmitglieder zugänglich, sondern steht auch externen Interessenten offen. Das HAUS DER WIRTSCHAFT ist also nicht nur ein Bürohaus, sondern auch Kommunikationszentrum.

Ausgabe 03/2017