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Die Arnsberger Niederlassungsleiterin Maribel Nieder mit Juniorchef Connor Achim Ostermann
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„Unsere Leute können, was sie sollen!“

Die Ostermann Personaldienstleistung übernimmt Verantwortung für ihre Dienstleistungen, weil sie von der Qualität und der Zuverlässigkeit ihrer Mitarbeiter überzeugt ist.



Jetzt mal ganz offen von Unternehmer zu Unternehmer gefragt: Von Ihren Mitarbeitern erwarten Sie doch, dass sie das, was sie können, auch für Ihre Firma leisten? Dass sie aktiv dabei mithelfen, Umsätze zu erzielen, Gewinne zu erwirtschaften und damit langfristig nicht nur ihre Arbeitsplätze zu erhalten, sondern auch den Betrieb nach Ihren Vorstellungen weiterzuentwickeln? So weit, so gut! Aber was tun, wenn es so gut läuft, dass die Aufträge sprudeln und die Kapazitätsgrenzen mit der Stammbelegschaft erreicht sind? Üblicherweise bestellen Sie dann zusätzliches Personal von einer Zeitarbeitsfirma. Erwarten Sie von diesem Personal dann weniger als von den eigenen Mitarbeitern?

„Leider ist es bei vielen Personaldienstleistern heute so, dass die Zeitarbeitnehmer oft Quereinsteiger sind, die von Job zu Job geschoben werden, ohne in dem konkreten Einsatzgebiet der Entleihfirma richtig qualifiziert zu sein“, weiß Jörg Ostermann aus eigener Erfahrung. „Es gilt das Prinzip von Versuch und Irrtum mit der entsprechenden Fluktuationsgeschwindigkeit.“ Der gelernte Handwerker, Betriebswirt und Bankkaufmann entschied sich Anfang der 90er-Jahre, nicht die elterliche Tischlerei zu übernehmen, sondern mittelständischen Unternehmen zu helfen, die in wirtschaftlichen und organisatorischen Schwierigkeiten waren. Er kaufte einen Betrieb für Industrieventilatoren, sanierte ihn erfolgreich und erreichte schnell Auftragsüberhänge, die er ganz klassisch mit Zeitarbeitnehmern abfangen wollte: „Das war eine katastrophale Erfahrung für mich“, erinnert sich Jörg Ostermann, denn die Leute, die zu ihm kamen, hatten keine Ahnung von dem Job, für den sie geschickt worden waren. „Ich wollte doch nur mithilfe der Personaldienstleister erfolgreicher sein als ohne – wollte mehr Umsatz und Gewinn machen, um die Sanierung der Firma schneller abschließen zu können!“

Das war aber mit den damaligen Anbietern im Personalgewerbe nicht möglich, und das war für Jörg Ostermann eine einschneidende Erfahrung, die ihn auf den Gedanken brachte, dass auch in dieser Branche dringender Wandlungsbedarf steckt.

Qualifizierte und motivierte Zeitarbeitnehmer

Was läuft hier aus seiner Sicht falsch? Die meisten Personaldienstleister sind in ihrem Jobangebot viel zu breit aufgestellt. Sie fühlen sich von A bis Z für beinahe jeden Beruf kompetent, was zur Folge hat, dass die meisten Jobs dann mit halb oder gering qualifizierten Mitarbeitern besetzt werden. Die Verweildauer ist gering, der Frust auf allen Seiten schnell groß und der Kunde wechselt nicht nur das Zeitpersonal, sondern auch den Personaldienstleister munter durch, in der Hoffnung, dass ihm der Zufall bald mal eine gute Lösung ins Haus bringt. Mit Effizienz und strukturiertem Arbeiten hat das nichts zu tun, hat Jörg Ostermann aus langjähriger Erfahrung erkannt. „Zeitarbeit ist doch heute de facto ein Arbeiten auf Zeit bei einem Zeitarbeitgeber – und nicht Arbeiten auf Zeit beim Kunden.“ Will sagen, dass die Arbeitskräfte oft perspektivlos und halbherzig eine neue Stelle antreten. Sie fühlen sich selbst nicht hinreichend qualifiziert, spekulieren auf eine Festanstellung beim Entleiher, und wenn diese nicht in Aussicht steht, schalten sie doch automatisch noch ein oder zwei Gänge zurück. „Das ist doch auch nicht mehr als menschlich“, räumt Jörg Ostermann ein.

Heute ist Jörg Ostermann geschäftsführender Gesellschafter und Kopf eines eigenen Personaldienstleistungsunternehmens mit 16 Niederlassungen in Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, das er 2001 von Grund auf neu gegründet hat. „Wir sind ein ,SpezialDienst für Fachkräfte‘: Spezial, weil wir nicht alles machen, sondern uns auf klare Kompetenzbereiche spezialisiert haben, und Dienst, weil wir unseren Kunden dienen wollen. Sie bekommen von uns nur das, was sie auch bestellen – qualifiziertes, zuverlässiges und motiviertes Fachpersonal für die Metall- und Elektrobranche. Dies garantieren wir.“

Das Jobwunder aus Lünen

Was wie das Jobwunder aus Lünen klingt, ist in Wirklichkeit das Ergebnis einer genauen Analyse der Wünsche und Erwartungen aller Beteiligten in der Dreiecksbeziehung zwischen Verleiher, Arbeitnehmer und Entleiher. „Wir nehmen den Arbeitnehmern die Unsicherheit, schon nach kurzer Zeit ihren Job wieder zu verlieren, weil wir sie fest und dauerhaft einstellen.“ Schleifen, Fräsen, Sägen, Schweißen und andere Kernaufgaben werden in einem Aufnahmetest genau geprüft. Hierzu hat Jörg Ostermann mit der „TAZ Technisches Ausbildungszentrum GmbH“ extra einen Fachbetrieb gegründet, in dem Handwerksmeister die Eignung jedes Bewerbers genau prüfen. „Neben dem fachlichen Können werden auch menschliche Qualifikationen wie Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit et cetera unter die Lupe genommen.“ Wer in diesem Job gut ist, der findet bei Ostermann ein neues berufliches Zuhause mit einer übertariflichen Bezahlung und nicht nur eine x-beliebige Übergangsstation. So ist über die Jahre ein Personalpool entstanden, der ohne Bedenken an Kundenbetriebe verliehen werden kann. „Wir können garantieren, dass unsere Leute können, was sie sollen“, wiederholt Jörg Ostermann sein Mantra für Zuverlässigkeit. Dies geht jedoch nur durch strikte Aufgabenverteilung im Unternehmen: Der Vertrieb sichert dauerhaft verfügbare Einsatzmöglichkeiten für den gleichbleibenden Mitarbeiterpool. Der Betrieb sichert die ordnungsgemäße Auswahl des Mitarbeiters für den Arbeitseinsatz. Diese Trennung hält jede Filiale des Unternehmens strikt ein. Aus der daraus hervorgehenden Passgenauigkeit schöpft der Unternehmer sein Vertrauen und gibt das seinen Kunden sogar schriftlich. „Jeder Kunde erhält von uns eine Garantie, dass wir die Verantwortung für unsere Dienstleistung übernehmen.“ Erscheint ein angekündigter Mitarbeiter am Bereitstellungstag nicht bei der Arbeit, zahlt Ostermann für jeden Einzelfall einen definierten Ausfall. Auch wenn die Qualifikation eines Leiharbeiters von Ostermann für den Job nicht ausreicht, wird neben dem sofortigen Austausch der Arbeitskraft eine Entschädigung gezahlt. Jörg Ostermann macht damit seinen Kunden deutlich, dass seine Disponenten nicht leichtfertig irgendjemanden schicken, nur um eine Arbeitskraft abrechnen zu können. „Wir wissen, was wir tun; unsere Leute können, was sie sollen!“

Zeitarbeit ist Vertrauenssache

Strickt getrennt vom Betrieb und von den laufenden Qualifizierungstrainings der Mitarbeiter auch in Zeiten ohne Einsatz bei Kunden, ist bei Ostermann der Vertrieb organisiert. Mit engen Kontakten in die Branche wissen die Vertriebler, was die 1.360 Ostermann-Mitarbeiter können und wie sie wann ausgelastet sind. „Wir versprechen nur das, was wir auch halten können“, lautet ein weiterer Firmengrundsatz, denn „nur so erarbeitet man sich beim Kunden das Vertrauen darin, dass wir anders und besser arbeiten als die meisten anderen in der Branche.“ Denn: „Zeitarbeit ist Vertrauenssache.“

Nach fast 20 Jahren Geschäftsführung hat der Gründer in diesen Tagen auch eine weitreichende Entscheidung für die Zukunft seines Unternehmens getroffen. Mit seinem Sohn Connor Achim Ostermann und der Arnsberger Niederlassungsleiterin Maribel Nieder rückt die junge Generation in die Geschäftsführung auf und arbeitet an der Weiterentwicklung der Firmenperspektiven ab jetzt verantwortlich mit. Maribel Nieder kam mit 20 Jahren zu Ostermann, übernahm mit 22 die Leitung einer Niederlassung und zählt seither zu den führenden Vertriebsprofis „mit dem Finger am Puls der Kunden“. Sie wird mittelfristig die Geschäftsführung im Bereich Mitte übernehmen. Connor Achim Ostermann ist seit seinem 18. Lebensjahr im Familienunternehmen und baute bereits einige Niederlassungen erfolgreich mit auf. Seine neue Herausforderung ist aktuell der Aufbau einer zweiten Branchenschiene im Bereich Logistik. „Auch hier gelten die gleichen Maßstäbe, die mein Vater zuvor schon für die Metall- und Elektroberufe definiert hat“, stellt der Juniorchef klar: „Wir suchen unser Personal sehr genau aus, prüfen im eigenen Qualifizierungsbetrieb, ob das erforderliche Können vorhanden ist, bieten gerne auch Fortbildungen und Trainings an, um Lücken aufzufüllen, und haben für wirklich gute Fachkräfte immer einen Festanstellungsvertrag.“ Im Unternehmen der Ostermann Personaldienstleistung gilt: „Wer will, ist bei Ostermann zu Hause!“

Bei den Perspektiven für die Zukunft ist sich das Führungsteam vom „Ostermann SpezialDienst für Fachkräfte“ einig: „Unser nachhaltiges organisches Wachstum von 25 Prozent pro Jahr bestätigt die Akzeptanz unseres Angebots und gibt uns das Vertrauen, jetzt ein bundesweites Netz an Niederlassungen aufzubauen. Für zuverlässige Dienstleistungspartner kennt der Markt keine Grenzen.“

Ausgabe 01/2018