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Im Oktober öffnet die Exporeal wieder ihre Pforten

Boom ohne Ende?

Immobilienwirtschaft: Messe Expo Real wieder vom 4. bis 6. Oktober in München.



Die Immobilienwirtschaft boomt 2017 weiter und das Interesse an der Expo Real ist hoch – ideale Bedingungen für erfolgreiches Netzwerken und konkrete Geschäftsabschlüsse. Die Messe rückt dabei technologische Innovation und Digitalisierung stärker in den Fokus. Im Zentrum steht das Real Estate Innovation Network (REIN), das internationale Start-ups, Technologie-Unternehmen und Immobilienwirtschaft zusammenbringen will. „Wir freuen uns, mit dem Real Estate Innovation Network einen Partner an Bord zu haben, der sich zum Ziel gesetzt hat, Start-ups und Technologie-Unternehmen mit der Immobilienwirtschaft zusammenzubringen“, erklärt Claudia Boymanns, Projektleiterin der Expo Real. „Ein hochwertig gestaltetes Forum auf 400 Quadratmetern holt das Thema mitten ins Messegeschehen, vernetzt potenzielle Partner und schafft den angemessenen Raum für einen wichtigen Wachstumsmarkt.“ Das REIN ist eine neue Plattform, getragen von einem unabhängigen Beirat aus Industrie und Wissenschaft. Initiator ist Wolfgang Moderegger, Gründer und Vorstand des Real Estate Innovation Network: „Die Expo Real als Europas größte Fachmesse für Immobilien und Investitionen bietet das optimale Umfeld, um technologische Innovation und Digitalisierung voranzutreiben. Start-ups können sich bei uns bewerben, um auf der Messe ihre Innovationen, Produkte und neuartigen Geschäftsideen zu präsentieren, und so Kontakte zu potenziellen Kunden, Partnern und Investoren herstellen.“ Das Forum bietet neben der Ausstellung ein Konferenzprogramm sowie einen Ideen-Pitch von ausgewählten Unternehmen. Die besten Ideen und Start-ups werden ausgezeichnet.

Wertvolle Impulse für die Immobilienwirtschaft

Technologische Innovation und Digitalisierung waren in den vergangenen Jahren bereits Bestandteil der Messe, sowohl bei den Ausstellern als auch im Konferenzprogramm. „Mit dem Real Estate Innovation Network heben wir das Thema auf eine neue Ebene“, so Claudia Boymanns. „Wir kommen hier dem Bedarf unserer Kunden nach, ähnlich wie 2016 mit der erfolgreichen Premiere des Marktplatzes für den Handel, der Grand Plaza. Wir versprechen uns wertvolle Impulse für die Immobilienwirtschaft.“

Trendthemen im Rahmenprogramm

Die Grand Plaza erweitert sich gegenüber dem Vorjahr um ein halbes Dutzend Neuaussteller. In der Speakers’ Corner werden Trendthemen wie E-Commerce, Boom bei Outlet-Centern und die Shopping-Center von morgen beleuchtet.
„Die Grand Plaza wächst, die Zahl der Neuausteller ist um sechs gestiegen. Dabei kommen die Handelsketten Action Deutschland, Black.de, Feneberg Lebensmittel, Woolworth und Kaufland neu hinzu“, erläutert Claudia Boymanns. Das neue Konzept trifft den Bedarf des Marktes, denn Handelsimmobilien sind nach wie vor eine der beliebtesten Asset-Klassen. „Die Kombination aus Marktplatz, ausstellenden Unternehmen und Rahmenprogramm funktioniert hervorragend, um sich zu informieren, bestehende Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen sowie Erfahrungen auszutauschen und neue Ideen zu entwickeln“, fährt Boymanns fort. Die Grand Plaza richtet sich vor allem an expansionsorientierte Händler, Entwickler von Einzelhandelsprojekten, Stadtplaner, kommunale Repräsentanten und Berater.

Das Konferenzprogramm

Das Konferenzprogramm der Grand Plaza greift vor allem die Themen auf, die den Handel bewegen. E-Commerce und verändertes Kundenverhalten stehen dabei ganz oben auf der Liste. Diese Entwicklung betrifft nicht nur den Handel und Handelsimmobilien, sondern beschäftigt zunehmend auch die Stadtverantwortlichen, die Innenstädte attraktiv halten wollen. Gleichzeitig boomt das Off-Price-Segment: Zahlreiche Outlet-Center sind in Planung, neue Konzepte drängen auf den Markt. Weitere Themen sind die Zukunftsstrategien und zukunftsfähige Konzepte für Shopping-Center, die Entwicklung des Markenmarktes – alte Namen verschwinden, neue Labels kommen auf den Markt –, die immer größer werdende Bedeutung von Gastronomie in Shopping-Centern und größeren Einzelhandelseinrichtungen und wie sich auch der Lebensmittelmarkt zunehmend auf Online-Handel einstellen muss.

Manuela Liefländer | redaktion@rhein-wupper-manager.de

Ausgabe 07/2017