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Mit vollen Segeln in die IT-Zukunft Business Software aus der Cloud

Mit dem Neusser Unternehmen alnamic und Dynamics 365 die Unternehmensprozesse intelligent digitalisieren.



Mehr als 4.000 Seemeilen über den Atlantik. Allein. In einem nur etwas über sechs Meter langen Segelboot. Wer sich das zutraut, hat jede Menge Mut und Selbstvertrauen. So wie Lina Rixgens, Jahrgang 1994. Die junge Medizinstudentin aus Köln hat im November an der Hochsee-Regatta Mini Transat teilgenommen, die von Frankreich bis nach Martinique führt. Aufgeteilt ist sie in zwei Etappen: von La Rochelle in Frankreich nach Las Palmas auf Gran Canaria, dann über den Atlantik in die Karibik. Bei dieser Einhand-Regatta sind die Skipper völlig auf sich allein gestellt. Doch für Lina Rixgens gab es Unterstützung aus der Heimat. Das Neusser Unternehmen alnamic sponserte die Rheinländerin. Auf dem Spinnaker, dem bauchigen Vorsegel, prangte das grün-graue Logo der Digitalisierungs-Experten. „In unserem Unternehmen gibt es einige leidenschaftliche Segler“, erzählt der Vorstandsvorsitzende Thomas Müller. Er selbst stammt von der Küste, aus Wilhelmshaven, lebt aber seit Jahrzehnten am Niederrhein. „Wir haben Lina Rixgens sehr gerne unterstützt, denn ihre Agilität und Dynamik steht stellvertretend auch für den ,Spirit‘ bei alnamic.“ Auch die Seglerin ist voll des Lobes: „Ich freue mich, ein so motiviertes, dynamisches und wassersportbegeistertes Team wie das von alnamic als Partner meines Projekts gewonnen zu haben“, schreibt sie auf ihrer Internetseite.

Ganzheitlicher Aspekt

Das Unternehmen, dessen Wurzeln Anfang der 90er-Jahre liegen, hat sich auf Digitalisierungslösungen – sowohl Software- als auch Internet of Things-Technologien – für den größeren Mittelstand spezialisiert. Zielgruppe sind Unternehmen ab 250 Mitarbeitern, vor allem aus den Branchen Wholesale & Distribution, Hightech, Automotive und Metals. „In diesen Wirtschaftsbereichen erzielen wir den höchsten Wirkungsgrad, weil wir hier die meisten Erfahrungen einbringen können“, sagt Guido Burchartz, Head of IoT/Industry 4.0 Solutions bei alnamic. Wichtig ist dem Unternehmen mit mehr als hundert Mitarbeitern und einem Umsatz von zuletzt 13 Millionen Euro der ganzheitliche Aspekt: „Wir verkaufen zwar auch die Software, aber das ist nur ein Teil unseres Tuns“, betont CEO Müller. „Wir beraten und begleiten unsere Kunden auch – manche Projekte laufen über mehrere Jahre.“

Viele Unternehmen, auf die alnamic in der Beratung trifft, befinden sich in ähnlichen Situationen. Das folgende Beispiel zeigt einen möglichen Auslöser: Akquisitionen haben im Laufe der Jahre dazu geführt, dass das Unternehmen immer weiter gewachsen ist und die Tochtergesellschaften über Deutschland, Europa oder sogar weltweit verteilt sind. Stück für Stück ist so auch ein Mix unterschiedlicher Software-Lösungen entstanden - mit allen Schwierigkeiten, die mit einer solch heterogenen Landschaft verbunden sind. Daher bleibt der Unternehmensleitung nur die Entscheidung, diesen Zustand nicht länger zu akzeptieren und sich auf die Suche nach Spezialisten zu machen, die sich des Themas annehmen und eine zukunftsfähige Lösung anbieten können. Die Kernfrage lautet: Wie lässt sich das Zusammenspiel der einzelnen Gesellschaften und Standorte auf Software-Ebene - und damit auch die gruppenweiten Prozesse insgesamt - harmonisieren? Genau hier kommt die alnamic AG ins Spiel.

Mittelstandspreis erhalten

Die alnamic, zu der auch zwei Niederlassungen in Süddeutschland gehören, ist bundesweit aktiv. „Ausgezeichnet“ wurde sie zuletzt im wahrsten Wortsinn in NRW. Am 16. September dieses Jahres erhielten sie im Maritim Hotel Düsseldorf den renommierten „Großen Preis des Mittelstandes“. „Wer aus zwei inhabergeführten Software-Unternehmen einen der größten unabhängigen Anbieter Deutschlands für Microsoft Dynamics schmiedet, wer innerhalb von zwei Jahren den Mitarbeiterstamm verdoppelt und innerhalb von drei Jahren den Umsatz mehr als verdoppelt, der liegt richtig mit seinen strategischen Entscheidungen“, schrieb das offizielle Magazin des Wettbewerbs. Die alnamic AG hat bereits aktiv die Weichen für die Zukunft gestellt.

„Und genau das tun wir auch für unsere Kunden“, sagt Guido Burchartz; alnamic ist Gold Partner von Microsoft und setzt ganz auf dessen Lösung Dynamics 365. „Microsoft fährt eine innovative Plattform-Strategie“, erklärt Burchartz. „Mit diesem System können wir unsere Kunden in die Lage versetzen, sämtliche Unternehmensprozesse in einer Software abzubilden.“ Unbefriedigende Insellösungen, wie sie im früher stark fragmentierten Software-Markt Alltag gewesen seien, gehörten damit endgültig der Vergangenheit an. „Hinzu kommt“, fügt Thomas Müller an, „das Microsoft und damit auch wir das Thema Cloud ERP, also die Unternehmenssoftware aus der Cloud, ins Zentrum gestellt haben und es konsequent nach vorne bringen.“ Die Vorteile für die Kunden bestehen vor allem aus deutlich geringeren Kosten für die IT-Infrastruktur und einem reduzierten Aufwand bei der Software-Aktualisierung. Außerdem können sie, je nach Wunsch, zunächst mit einzelnen Modulen starten und dann schrittweise das System weiter ausbauen. „Sie zahlen somit nur für die Leistung, die sie auch wirklich nutzen, und reduzieren ihr Risiko“, betont Müller.

Sichere Lösungen

Eine Frage, die viele Kunden umtreibt, ist die nach der Sicherheit: „Cloud-Lösungen sind – mindestens – genauso sicher wie Lösungen mit innerbetrieblicher IT-Infrastruktur“, sagt der alnamic-Vorstand. Die Wirtschaft sei inzwischen auch in weiten Teilen davon überzeugt. „80 Prozent unserer Projekte beinhalten heutzutage Cloud-Lösungen“, ergänzt Guido Burchartz.

Noch einmal zurück zu Lina Rixgens, der mutigen Einhand-Seglerin. Ende November schrieb sie auf ihrer Facebookseite, dass die Überquerung der Ziellinie in Martinique nun schon eine Woche zurückliege – und dass sie langsam realisiere, was das bedeute. In den Tagen danach ging es vor allem „um schlafen, essen, relaxen, schwimmen“. „Wir gratulieren Lina Rixgens ganz herzlich zu dieser tollen Leistung“, sagt Thomas Müller. „Sie ist ein Vorbild für unser gesamtes Team – auch wenn es bei alnamic nicht um die Überquerung des Atlantiks geht.“

Ausgabe 2017